Musikstreaming und Co. im neuen Jahrzehnt: Eine Frage des Rechts?

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Musikstreaming und Co. im neuen Jahrzehnt: Eine Frage des Rechts?

Die Zwanziger sind angebrochen. Und wenn eines bereits jetzt mit ziemlicher Sicherheit feststehen dürfte, dann, dass die Welt auf digitaler Ebene in diesem Jahrzehnt noch enger zusammenwachsen wird, während auf der Offline-Ebene immer noch einige versuchen werden, eine Trennung beizubehalten.

Das klingt wie ein Seitenhieb auf die Politik. Tatsächlich jedoch sind damit vor allem die großen Unterschiede zwischen dem Wunsch vieler, einfach Musik zu hören und jener, die Ländergrenzen, Verkäufe und marketingtechnische Zwangsmaßnahmen im Kopf haben, gemeint.

Der folgende Artikel zeigt, was der rechtliche Status quo für alle ist, die einfach nur privat Musik genießen wollen.

1. Peer to Peer bleibt illegal

Schaut man sich die langjährige Statistik des Absatzes von Alben auf CDs an, erkennt man zwischen 2002 und -03 einen unheimlichen Knick, der sich über die zweite Hälfte der 00er leicht erholt, nur um dann bis heute ins beinahe Bodenlose zu sinken.

Dieser Knick hat einzig einen Grund: Damals a) kamen global DSL-Flatrates in Mode, erstmals war die Dauer der Online-Zeit für den User nicht mehr kostenrelevant b) begann in diesem Fahrwasser die goldene Zeit der Peer to Peer (P2P) Filesharer wie LimeWire, Napster und Konsorten.

Die Verluste der Plattenfirmen waren exorbitant, ihre Wut groß und der Kampf gegen das Filesharing dementsprechend kompromisslos. Damit steht auch in den 20er Jahren fest, dass P2P-Download von Musik jeglicher Art illegal ist und bleibt – doppelt und dreifach, weil man dabei automatisch in dem Moment, in dem man herunterlädt, auch zum Anbieter der Datei wird. Leichteres Spiel können Abmahnanwälte nicht haben, zumal auch die heutigen Netzwerke unsicher sind.

2. Geoblocking-Umgehen bleibt (erst mal) legal

In Deutschland gibt es die GEMA. Sie ist, was Musik anbelangt, eine graue Eminenz im Hintergrund. Denn jeder, der hierzulande Musik anbietet – ganz gleich ob das ein Wirt ist, der im Restaurant eine CD laufen lässt oder ein Radiosender, der seine Tracks ins Netz einspeist – muss von der GEMA eine Lizenz erwerben; die hat sogar eine eigene Seite nur für Online-Inhalte.

Wer keine Lizenz hat, muss damit rechnen, dass seine Seite, sobald sie von einer IP-Adresse, die in Deutschland beheimatet ist, aufgerufen wird, geblockt wird. Das heißt, der User, der auf die Seite will, bekommt eine Fehlermeldung – Manche Leser werden sich vielleicht noch an den jahrelangen, ärgerlichen GEMA-YouTube-Streit erinnern, wegen dem das Portal hierzulande kaum noch nutzbar war.

Nun gibt es ein simples Mittel in Form der VPN-Anbieter: Bei einem solchen Virtual Private Network wird, vereinfacht ausgedrückt, die eigene deutsche IP verschleiert; auf dem ausländischen Portal kommt eine aus einem vom User anzuwählenden Land an.

Und dieses Vorgehen ist auch im neuen Jahrzehnt okay, SOFERN MAN NUR STREAMT! Damit verletzt man keine Gesetze, lediglich die AGBs des Anbieters – der kann einen aber höchstens blocken. Weitere Gerichtsurteile stehen dazu allerdings noch aus.

3. Sampling bleibt legal, aber spannend

Dass man Rapper Moses Pelham das letzte Mal im Radio gehört hat, dürfte für viele schon einige Jahre in der Vergangenheit liegen – die letzten Tracks, an denen er aktiv mitwirkte, stammen aus 2017.

Aber Moses Pelham ist als Produzent auch die vielleicht wichtigste Figur für alle Musikliebhaber, die gerne eigene Stücke anfertigen und dazu auf Versatzstücke anderer Tracks zurückgreifen, eben Sampling. Denn was für Pelham zunächst als simpler Rechtsstreit zwischen ihm und den Rechteinhabern der Elektro-Kombo Kraftwerk begann, hat sich mittlerweile zu einem Grundsatzkampf entwickelt.

Im Sommer 2019 urteilte der Europäische Gerichtshof im gleichen Tenor, den schon 2016 das Bundesverfassungsgericht vertat: Sampling ist, wenn es sich nur um typischerweise sekundenlange Song-Auszüge handelt, legal, weil die Kunstfreiheit (in Grenzen) höher zu bewerten sei als das Urheberrecht:

Entnimmt jedoch ein Nutzer in Ausübung der Kunstfreiheit einem Tonträger ein
Audiofragment, um es in geänderter und beim Hören nicht wiedererkennbarer
Form in einem neuen Werk zu nutzen, stellt eine solche Nutzung keine
„Vervielfältigung“ im Sinne von Art. 2 Buchst. c der Richtlinie 2001/29 dar“

Allerdings: Der EuGH hat die Sache an den Bundesgerichtshof zurücküberwiesen. Der wird sich also voraussichtlich 2020 abermals mit der Sachlage befassen; Sorgen müssen sich Remixer allerdings kaum. Der EuGH hat ja schon vorgegeben, wie der Hase zu laufen hat – und EU-Recht hat grundsätzlich mehr Gewicht als Landesrecht.

4. Musik-Livestreaming bleibt ziemlich gefährlich

Lange Jahre war es nur illegal, wenn man selbst, ohne Rechtsinhaber zu sein, Medien anbot oder vervielfältigte. Das ist seit dem sogenannten Streaming-Urteil des EuGH schon seit 2018 vorbei. Auch wer nur streamt, ohne etwas zu speichern, ohne etwas anzubieten, macht sich, wenn er den Stream von einer Seite bezieht, die ebenfalls keine Rechte dazu hat, strafbar.

Gedacht war die Sache eigentlich der Film-Fraktion wegen, um Seiten wie Kinox.to endlich einen rechtssicheren Riegel vorzuschieben. Dazu sollte man aber auch als Musikliebhaber bedenken, wie schnell man sich und seine Freunde in üble Bedrängnis bringen kann:

Dazu muss man beispielsweise nur in seiner Smartphone-Facebook-App zum falschen Zeitpunkt „live gehen“, etwa auf einem Konzert. Selbst wenn man dabei verletzte Persönlichkeitsrechte derer ignoriert, die vielleicht im Bild zu sehen sind, ist die Musik das größte Problem:

  1. Dabei verletzt man zumindest die Hausordnung des Veranstalters. Denn praktisch immer werden im Kleingedruckten zwar Aufnahmen für private Zwecke erlaubt, aber das Streaming kategorisch ausgeschlossen – abermals reiben sich Abmahnanwälte da die Hände.
  2. Wahrscheinlich tritt man auch der GEMA auf die Füße, denn man verbreitet auf diese Weise Musik, für die man an die Rechteverwertungsgesellschaft eigentlich Gebühren abführen müsste.
  3. Mit vielen Freunden verfängt man sich dann auch noch zumindest theoretisch im deutschen Rundfunkrecht, das kann ab 500 Zuschauern von einer Rundfunksendung ausgehen, in dem Fall ohne Lizenz und entsprechend teuer. Praktisch indes wird einem, wenn man es nur einmal tut, zumindest von dieser Seite nichts drohen. Da fehlen andere Merkmale für illegalen Rundfunk, etwa redaktioneller Inhalt oder Regelmäßigkeit.

Was heißt das nun? Ganz einfach: Egal ob bei einem Zimmerkonzert oder in der ausverkauften Halle. Egal ob kleine Coverband oder Bruce Springsteen: Bei Konzerten sollte das Live-Merkmal den Musikern vorbehalten werden, nicht dem, was man mit seinem Handy aufnimmt. Filmen für sich und seine Freunde ja, aber bitte kein Eröffnen eines Livestreams.

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Im Urlaub für jede Reise die richtige Playlist

Im Urlaub für jede Reise die richtige Playlist

Pixabay.com © TheHilaryClark CCO Public Domain Der Urlaub mitsamt Reise lebt von der Atmosphäre, die die Situation untermalt. Mit der richtigen Playlist steuert die Musik dem einen großen Beitrag bei.

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Der Urlaub mitsamt Reise lebt von der Atmosphäre, die die Situation untermalt. Mit der richtigen Playlist steuert die Musik dem einen großen Beitrag bei.

Einige sehen die Musik beim Reisen als eines der wichtigsten Equipments an. Andere jedoch gehen weniger weit, messen der Untermalung der Atmosphäre durch die Musik dennoch große Bedeutung bei. Bei wieder anderen ist weniger die Untermalung der Atmosphäre, als vielmehr die Einstimmung auf ein bestimmtes Reiseziel im Fokus. Was auch immer das Ziel ist: Die Tipps für die Reise-Playlist im Folgenden sind eine willkommene Anregung.

Tipp #1: Das Reiseziel besingen

Geht es in große und bekannte Städte, dann sind sicher reichlich Songs vorhanden, die den jeweiligen Ort zelebrieren. New York beispielsweise ist die am meisten besungene Stadt der Welt! Somit spricht auf dem Hinweg nichts gegen das entspannte und klassische „New York, New York“ von Frank Sinatra. Vor Ort unterstreicht das moderne und glamouröse „New York“ von Paloma Faith den Glanz der Stadt. Auf dem Rückweg hilft das traurige, aber zugleich ermutigende „Leaving New York“ von REM, die Emotionen zu verarbeiten. Als Beispiel einige weitere Städte bzw. Orte, zu denen ganze Playlists existieren:

  • Kalifornien
  • Paris
  • Berlin
  • Afrika
  • Moskau

Von „Hotel California“ von den Eagles über „Africa“ von Toto bis hin zu „Schwarz zu Blau“ von Peter Fox ist also für alles vorgesorgt. Selbst für nördlichere Breitengrade gibt es mit beispielsweise Santiano reichlich typische und sogar generationenübergreifend geeignete Musik, die auf dem Weg nach Hamburg, im Urlaub in Dänemark oder an anderen Orten für eine gute Stimmung sorgt.

Tipp #2: Musik der jeweiligen Reiseart anpassen

Pixabay.com © rmac8oppo CCO Public Domain Die eine Art zu reisen, besteht in wilden Roadtrips mit jungen Truppen. Nebenbei gibt es jedoch diverse andere Reisearten, die ein jeweils anderes Musikgenre erfordern.

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Die eine Art zu reisen, besteht in wilden Roadtrips mit jungen Truppen. Nebenbei gibt es jedoch diverse andere Reisearten, die ein jeweils anderes Musikgenre erfordern.

Zugegebenermaßen hat der soeben vorgestellte erste Tipp – das Besingen des Reiseziels – einen Nachteil. Dieser besteht darin, dass er nicht auf den Charakter einer Reise eingeht oder auf die dabei aufkommende Stimmung. Nutzt beispielsweise jemand seinen Urlaub für eine Pilgerreise nach Mekka, dann fügt sich „Desert Rose“ von Sting feat. Cheb Mami im Hinblick auf das Reiseziel gut, aber im Hinblick auf die Atmosphäre weniger stimmig ins Gesamtbild ein. Die Rhythmik der Musik sowie das Instrumental passen einfach nicht zu der Vielzahl an Intentionen, die sich hinter einer Pilgerreise befinden können: Seelenheil, Dankbarkeit, Buße oder Gelübde.

Das Beispiel des Pilgerns gilt ebenso für andere Reisearten. Aus diesem Grund ein Überblick, welche Musikgenres mit welchen Anlässen fürs Reisen harmonieren:

  • Pilgerreise: Ruhige Instrumentalmusik sowie tiefgreifende Musiker, wie z.B. Johannes Falk, der passend ein eigenes Album namens „Pilgerreise“ herausgebracht hat
  • Roadtrips: Rock- und Popmusik mit positiver Untermalung, wie z.B. „I gonna be (500 Miles)“ von den Proclaimers und „Don’t stop me now“ von Queen
  • Erlebnisausflüge in größeren Gruppen in die Natur oder zum Sport: z.B. „Summer of 69“ von Bryan Addams und „Fly away“ von Lenny Kravitz
  • Partyreisen: Aktuelle Hits sowie ehemalige Hits und Remixes mit Partycharakter, wie z.B. „All that she wants“ von Ace of Base oder Musik von Gamper and Dadoni
  • Reisen auf große Open-Air-Konzerte und Veranstaltungen wie Rock am Ring: z.B. Billy Talent und Red Hot Chilipeppers
  • Kulturorientierte Reisen: z.B. Klassische Musik und Opern

Diese Vorschläge sind als ungefähre Kategorisierungen einzustufen, wobei die Grenzen oftmals leicht verschwimmen und Geschmäcker stets verschieden bleiben. Dementsprechend eignet sich die Musik von den Erlebnisausflügen oftmals auch für Roadtrips.

Tipp #3: Online-Radios für eine perfekte Anpassung an den Reiseort

Wenn es auf Reisen geht, mutieren viele Personen zu Adaptionisten. Damit ist gemeint, dass sie sich der Kultur des Reiselandes anpassen oder ihr zumindest offener begegnen. Dies gilt nicht nur für fremde Länder, sondern geschieht ebenso im Rahmen nationaler Reisen. So entdeckt plötzlich der

Norddeutsche den Bayer in sich und passt Reisebekleidung sowie Musikgenre den Gewohnheiten des Reiseziels an. Zwar hat diese Anpassung bei jeder Person gewisse Grenzen oder findet bei einigen überhaupt nicht statt. Doch für jene, bei denen diese Anpassung Interesse weckt, gibt es Online-Radios, die die Sender verschiedener Kontinente, Länder, Bundesstaaten und Städte anbieten. So finden sich gar Radiosender für die Vereinigte Arabische Emirate, falls die Neugier für orientalische Musik geweckt sein sollte.

Vor Ort angekommen: Auf diese Hürden muss geachtet werden!

Pixabay.com © pexels CCO Public Domain Neben rechtlichen Aspekten stellt kulturelle Achtsamkeit eine potenzielle Hürde bei dem Musikgenuss vor Ort dar.

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Neben rechtlichen Aspekten stellt kulturelle Achtsamkeit eine potenzielle Hürde bei dem Musikgenuss vor Ort dar.

Neben dem Hin- und Rückweg der Reise nimmt den größten Anteil die Zeit vor Ort ein. Den vielen Unternehmungen zum Trotz (z.B. Sport, Sightseeing, Restaurant, Strand) kommt am späten Abend der Zeitpunkt für Entspannung auf oder aber der Start in den Tag soll entsprechend zelebriert werden. Dabei können länderspezifisch verschiedene Herausforderungen auftreten.

Mittels VPN-Verbindung Sperren umgehen

Da einzelne Website-Inhalte in anderen Ländern aufgrund fehlender Rechte gesperrt sind, kann es durchaus sein, dass es nicht möglich ist, den Radiosender eines bestimmten Landes anzuhören oder einzelne Netflix-Serien zu streamen. Hier hilft eine VPN-Verbindung beim Surfen, die die eigenen Daten verschlüsselt überträgt und den eigenen Standort kaschiert. Stattdessen wird der Server-Standort des Anbieters als Kriterium für die Sperrung und die Freigabe bestimmter Inhalte herangezogen.

AGB der Streamingdienste prüfen

Ohne VPN wird es schwerer, im Ausland auf die Leistungen der Streaming-Dienste zurückzugreifen. Dies muss allerdings keine Hürde sein. Denn Streaming-Dienste bieten meistens in Premium-Versionen den Zugriff auf die Inhalte auch im Ausland an. Hierzu sind die AGB der Anbieter zu überprüfen.

Gibt es verbotene Musik?

Andere Länder, andere Gepflogenheiten! Wer in den USA seine Nase am Tisch putzt, aus der Türkei Steine als Souvenir exportiert oder in Israel am Straßenrand den Daumen hochhebt, tritt damit ins Fettnäpfchen bzw. begeht eine Straftat. Zum Glück ist dies im Bereich der Musik kaum gegeben. Zwar gibt es in einzelnen Ländern regierungskritische und somit untersagte Songs sowie Stücke, doch diese sind meistens hierzulande unbekannt. Sollte hingegen jemand gern exotische Musik aus aller Welt hören, lohnt es sich, sich über die Hintergründe der Musik zu informieren. Wer im Iran die Musik des Aktivisten Shahin Najafi hört, macht sich strafbar. Solche speziellen Fälle sind aber nur bei Personen gegeben, die ausländische Nischenmusik mit politischer Motivation hören.

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Videospiele und Musik: das sind die schönsten Soundtracks

Videospiele und Musik: das sind die schönsten Soundtracks

Mit ihren spannenden Erzählsträngen und abwechslungsreichen Grafiken sind Computerspiele unterhaltsam, soviel ist klar. Doch selbst der beste Film wird noch mitreißender, wenn er mit der richtigen Musik untermalt ist. Deswegen ist auch für Computerspiele der Soundtrack von entscheidender Bedeutung. Ob ein Spielautomat im Casino Online von einem peppigen Tune begleitet oder die dramatischen Entwicklungen in einem MMORPG mit einem filmreifen Score unterlegt sind, die Musik macht oft genug das Spiel. Dieser Artikel stellt deshalb die beeindruckendsten Soundtracks vor, die es für moderne Computerspiele je gegeben hat.

Journey: hitverdächtiger Soundtrack zu hitverdächtigem Spiel

Die Macher von Journey haben bei ihrem Computerspiel wirklich mal was anders gemacht. Während es lange Zeit in der Videospielszene darum ging, sich in Sachen ausgefeilte Grafiken gegenseitig zu überbieten, setzte thatgamecompany bei seinem Spiel auf reduzierte Visuals – und traf damit offensichtlich einen Nerv. Denn die Wüstenlandschaft des Games wirkt mystisch und fesselnd – ein Effekt, der durch die Hintergrundmusik nur noch verstärkt wird. Komponist Austin Wintory wurde dafür sogar für einen Grammy nominiert, den er allerdings an den Filmkomponisten für „Das Mädchen mit dem Drachentattoo“ verlor.

Die Legende von Zelda: Computermusik vom Symphonieorchester

Die Legende von Zelda ist eines der ältesten Computerspiele, das sich heute immer noch einer großen Fanbase erfreut. Auch wenn die Grafiken manchmal etwas unscharf sind, der mitreißende Soundtrack macht jegliche Schwäche in diesem Bereich wieder wett. Kein Wunder: Schließlich stammt er aus der Feder von Koji Kondo, der bereits seit den 80er Jahren Melodien für die Nintendo-Spiele komponiert. Die Musik aus Zelda schaffte es sogar von den Konsolen dieser Welt auf die große Bühne: Sie wurde aufgrund ihrer großen Beliebtheit für das Symphonieorchester umgeschrieben und als Symphonie der Göttinnen in großen Sälen aufgeführt.

Tetris: Henne oder Ei

Was war zuerst da: die Musik oder das Spiel? Bei Tetris ist es nicht der gleiche Fall wie bei Henne oder Ei. Denn es ist gemeinhin bekannt, dass die blecherne Titelmelodie des Handyspiel-Dinosauriers auf einem russischen Volkslied basiert. Das Lied namens Korobeiniki wurde bereits gut 100 Jahre gesungen, bevor Nintendo sein Schachtelspiel überhaupt auf den Markt brachte. Zweifelsohne verhalf Tetris dem Lied allerdings zu weltweitem Ruhm, welchen es ohne das Spiel niemals erreicht hätte. Selbst das Royal Philharmonic Orchestra konnte nicht widerstehen, die kultige Melodie in sein Repertoire aufzunehmen.

Skyrim: barbarische Chöre

Es ist kein Geheimnis, dass Skyrim als Computerspiel epische Dimensionen erreichen will. Das gilt ebenso für die Storyline, die den Spieler durch die fantastischen Welten führt, wie die Grafiken, die in der Videospielwelt ihresgleichen suchen. Und auch der Soundtrack orientiert sich an den Epen dieser Zeit. Statt computergesteuerter Musik greift Komponist Jeremy Soule auf Männerchöre zurück und lässt sie mit ihren tiefen, bedrohlichen stimmen Lieder in der spieleigenen Sprache singen. Kaum ein anderer Soundtrack hätte wohl so gut zur düsteren und faszinierenden Welt der Elder Scrolls gepasst.

Es wird deutlich: Auch bei computerspielmusik handelt es sich um große Kunst, die nicht nur in das typische Zockersetting, sondern auch in die großen Konzertsäle dieser Welt passt. Somit stehen die besten Soundtracks auch für sich alleine und brauchen nicht unbedingt das zugehörige Spiel.

 

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WLAN-Radio geht nicht mehr ?

WLAN-Radio geht nicht mehr ?

Internetradios vieler verschiedener Hersteller haben am 1. Mai 2019 automatisch Updates erhalten, weil sich der Verzeichnisanbieter für Radiostationen und Podcasts geändert hat. Ab sofort werden die Sender auf diesen Geräten nicht mehr vom Anbieter vTuner, sondern von Airable bereitgestellt.

Es könne mehrere Stunden dauern, bis die Radios das neue Verzeichnis erkennen, erklärt der Chiphersteller Frontier Silicon, der die Radiomodule in den betroffenen Geräten samt Verzeichnisdienst zuliefert. Tut sich allerdings nichts, sollten Nutzer ihr Gerät einmal vom Stromnetz trennen. Es kann auch hilfreich sein, den Router neu zu starten oder das Radio auf den Auslieferungszustand zurückzusetzen, wenn gar nichts mehr geht.

Nutzer verlieren durch das Update grundsätzlich ihre Favoriten und müssen ihre Lieblingssender neu suchen und abspeichern. Funktionen wie “Zuletzt gehört” oder eine Volltextsuche können aber hilfreich sein. Wer bei Airable Programme vermisst, kann diese auf der Seite des Verzeichnisanbieters zur Aufnahme in die Datenbank.

Quelle : APA/dpa – t-Online

Anmerkung von Surfmusik.de

Falls Euer Lieblingsradiosender in der neuen Radio Datenbank nicht gefunden wird, dann versucht den Radiosender manuell einzugeben. Dazu benötigt ihr dann die Streamurl des Radiosenders. Die Streamurl findet ihr auf der Webseite des Radiosenders. Falls nicht könnt ihr auch bei Surfmusik.de gucken ob der Sender dort zu finden ist.

Die Streamurl findet ihr bei Surfmusik.de im Radioplayer Fenster unter dem Link „Externer Player Stream“. Entweder den Link mit der rechten Maustaste kopieren oder den Link anklicken und dann mit dem Texteditor öffnen.

Beispiel: Antenne Bayern

Antenne Bayern -> http://www.surfmusik.de/radio/antenne-bayern,922.html . Im Player ist der Link „Externer Player Stream“  als m3u Datei.

http://www.surfmusik.de/m3u/antenne-bayern,922.m3u

Diesen Link im WLAN Radio eingeben oder den Link mit einem Texteditor öffnen. Da seht ihr dann den direkten Streamlink von Antenne Bayern

http://mp3channels.webradio.antenne.de/antenne

Diesen dann im WLan Radio eingeben und schon sollte euer Lieblingssender wieder funktionieren.

 

 

 

 

 

 

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Soundqualität in Spielen 2019 – der Akustik sind kaum Grenzen gesetzt

Soundqualität in Spielen 2019 – der Akustik sind kaum Grenzen gesetzt

Die Grafik in modernen Video- und Computergames ist heute absolut überzeugend. Der Zombie sieht nicht selten aus, aus könne er jeden Augenblick durch den Screen treten, die Umgebung erscheint beinahe real und bei einigen Grafiken braucht das Hirn erst einige Augenblicke, um zu verstehen, dass das alles gar nicht real ist. Nur, wenn sich der Zombie anhört, wie eine alte Blechdose aus den 80ern, dann wird jeder Spieler gleich aus dem Erlebnis gerissen. Dabei besitzen die Spiele überwiegend einen hervorragenden Sound, der auch im Kino nicht aus der Reihe fallen würde. Es gilt also, diesen vorgegebenen Sound bestens auszunutzen. Und wie gelingt das? Dieser Artikel schaut sich das Thema einmal an.

Abbildung 1: Auch wenn Sound vor allem für das Radio, Fernsehen oder DJs wichtig ist, wissen Gamer guten Sound ebenfalls zu schätzen.

Abbildung 1: Auch wenn Sound vor allem für das Radio, Fernsehen oder DJs wichtig ist, wissen Gamer guten Sound ebenfalls zu schätzen.

 

Welche Soundelemente existieren in Spielen?

Nur sehr wenige Games verzichten heute auf ein solides Sounderlebnis. Die meisten Games trumpfen mit einer hollywoodreifen Grafik auf und legen sich zugleich mächtig ins Zeug, um den Sound den Bildern anzugleichen. Dabei gibt es in den Spielen freilich verschiedene Soundelemente, so wie auch die Qualität desselben von der jeweiligen Aufnahmequalität abhängt:

  • Musik – zumindest zu Beginn und bei einigen Sequenzen zwischendurch ist die Musik in einem Game immer vorhanden. Das wird erwartet. Ein Spieler möchte schon beim Starten des Games über die Musik hineingezogen werden. Und wer ein neues Level erklimmt, der will dies auch mit tüchtigen Trompeten und Fanfaren – oder modernen Variationen davon – akustisch erleben.

  • Effekte – man stelle sich einen echten Shooter vor, in dem sich der Spieler lautlos bewegt, die Gegner höchstens mit einem leisen Schlurfen in Erscheinung treten und bei denen jeder Schuss ohne Ton und ohne einen hörbaren Effekt des Gegners abläuft. Dies wäre das Äquivalent des spielerischen Stummfilms und würde kaum geeignet sein, Gamer so richtig in den Bann zu ziehen. Das wissen auch die Hersteller, daher sorgen sie dafür, dass das Spiel mit unendlichen Soundeffekten unterlegt ist. Die Waffe muss klicken, Regen muss hörbar sein, bewegt sich eine alte und morsche Tür, so muss sie knarren. Dies gilt auch für Online Automatenspiele, bei denen der Spieler das echte Automaten-Feeling haben möchte.

  • Videos – in den meisten Spielen bekommen die Gamer immer wieder kurze Videos eingespielt, die die Situation erklären, die nächste Mission oder auch einen Hintergrund. Diese Videos sind meist mit einem exzellenten Sound unterlegt, denn sie sind es, die das Spiel »echt« erscheinen lassen.

Wie die Effekte und Sounds zustande kommen, hängt freilich vom Hersteller des Games ab. Große Unternehmen nutzen ihre eigenen Tontechniker, Studios oder gar Komponisten. Bei kleineren Games kann es aber bis heute vorkommen, dass nicht jeder Sound aus der virtuellen Musikbox stammt, sondern manuell eingespielt wird. Da wird das Schlurfen im Sand auch mal genauso aufgenommen. Notfalls im Sandkasten. Es gibt übrigens eigene Berufsgruppen, die sich nur mit der Erschaffung von Soundeffekten und Sounds im Allgemeinen befassen. Oft werden sie für Theater tätig, doch auch im Film- und Videospielbereich werden sie gerne als Soundgeber genutzt.

Wie bekomme ich den optimalen Sound?

Mit dem Sound am PC oder Laptop verhält es sich so, wie mit dem TV-Gerät. Zumal nicht jeder PC auch eigene Lautsprecher hat. Generell gilt, dass eine Soundkarte verbaut ist, alternativ kommen On-Board-Chips zum Einsatz. Ist hier die Einstellung nicht korrekt, offenbart sich das gerne in einem miesen Sound. Hier gilt:

  • Ausgabeart – sie sollte passend zur jeweiligen Art gewählt werden. In der Regel nutzt die Spielsoftware automatisch Windows Audio. Ansonsten kann aus dem Spiel heraus über die Einstellungen entschieden werden, welches Audiogerät genutzt wird.

  • Lautstärkeregelung – hier muss die Hauptlautstärke und die der Vorderseite eingestellt werden. Es empfiehlt sich, überall dieselbe Stärke zu wählen.

  • Kanäle – sie hängen von den Lautsprechern ab. Wer mit Boxen arbeitet oder einem Headset, der wählt die unterstützte Variante aus. Reine Laptop- oder PC-Lautsprecher sind nun schlichtweg stereo.

  • Wiedergabe – sie wird auf »High Impedance« gestellt, damit Nebengeräusche wahrgenommen werden.

Unabhängig aller Einstellungen ist jedoch die Art des Wiedergabegeräts. Die bloßen Lautsprecher vom Laptop oder auch einfache, angeschlossene PC-Boxen bieten vielleicht bei simplen Spielen ausreichend Sound, doch bei allen Spielen mit genialen Soundeffekten oder auch Rundumsound sind sie denkbar ungeeignet. Wer nun keine Dolby-Anlage aufbauen möchte, der sollte zumindest zu einem Surround Headset greifen, um das Spielerlebnis zu verbessern. Das ist wichtig, denn in vielen Games muss ein schlichtes Knacken positioniert werden können. Ist es nicht möglich, zu ahnen, ob das Knacken nun seitlich oder hinter einem ertönt, kann es für den Spieler an sich schon zu spät sein.

Welche Soundfehler können auftreten?

Selbst mit einem Surround-System kann es geschehen, dass der Sound schlichtweg fehlerhaft ist. Oftmals liegen die Fehler in der eigenen Einstellung. Wer die Hauptakustik deutlich lauter einstellt, als Nebengeräusche, der wird das Knacken wiederum nicht lokalisieren können, da es  im Hauptton untergeht. Generell ist es wichtig, die Einstellung immer neu auf die jeweilige Ausgabeart anzupassen und nicht reine Stereoboxen mit der Einstellung zu nutzen, die für ein Headset oder Dolby-Systeme sinnvoll sind. Ansonsten gilt:

  • Störfaktoren – wird der Sound via Bluetooth übertragen, kann es zu Störungen kommen. Es ist gut möglich, dass andere Geräte dazwischenfunken.

  • Kabelverbindungen – auch heute noch sind Lautsprecherkabel sehr empfindlich. Einmal zu häufig geknickt, bricht das Kabel im Inneren und es beginnt zu rauschen, knistern – oder es kommt gar kein Signal mehr an. Headsets und Lautsprechern mit Kabeln sollten daher pfleglich behandelt werden, wobei es gilt, die Kabel niemals zu knüllen.

Gerade bei sehr günstigen Headsets kommt es oft zu blechernen Tönen oder auch zum Knistern. An dieser Stelle lässt sich nicht viel beheben, denn die Gerätschaften an sich sind qualitativ minderwertig.

Abbildung 2: Wenn der Sound gut eingestellt wird, macht das Zocken nochmal so viel Spaß.

Abbildung 2: Wenn der Sound gut eingestellt wird, macht das Zocken nochmal so viel Spaß.

Fazit – der Sound trägt das Spiel

Ein gutes Gaming-Erlebnis ist eine in sich rundum perfekte Angelegenheit. Die Grafik trägt das Spiel, zieht den Gamer ins Geschehen, doch es ist der Sound, der das Erleben real erscheinen lässt. Gamer sind gut beraten, sich auf den Sound und die Wiedergabe zu konzentrieren, um das persönliche Erlebnis noch zu steigern.

Bildquellen:

Abbildung 1: @ Grooveaddicted (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Abbildung 2: @ CSTRSK (CC0-Lizenz) / pixabay.com

 

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Der Traum vom eigenen Produktionsstudio

Der Traum vom eigenen Produktionsstudio

Wer den Traum hegt, ein eigenes Tonstudio zu eröffnen, den erwarten zunächst einmal gute Nachrichten, denn: Es gibt keine Ausbildungsvorschriften, die eingehalten werden müssen, um ein Tonstudio zu eröffnen. Das bedeutet: Praktisch ist eine Ausbildung zum Toningenieur oder Tontechniker, weil dabei viel über die anfallenden Arbeiten in einem Tonstudio gelehrt wird, Pflicht ist eben diese Ausbildung, die heute häufig als Ausbildung zum Mediengestalter – Bild und Ton bezeichnet wird, allerdings nicht. Wer allerdings viel Erfahrung im Mixen, Produzieren und Recorden hat, kennt nur die berufsspezifische Komponente, die im Tonstudio auf den Chef lauert. Auch betriebswirtschaftliche Angelegenheiten sind hier in der Praxis zu bewerkstelligen.

Abbildung 1: Nicht selten lässt die Liebe zur Musik den Traum vom eigenen Produktionsstudio immer größer werden. Wenn aus der Liebe zur Musik ein Unternehmen wird, bedeutet das auch, dass aus dem Musiker oder dem Produzenten der Unternehmer wird, der betriebswirtschaftliche Aspekte berücksichtigen muss.

Abbildung 1: Nicht selten lässt die Liebe zur Musik den Traum vom eigenen Produktionsstudio immer größer werden. Wenn aus der Liebe zur Musik ein Unternehmen wird, bedeutet das auch, dass aus dem Musiker oder dem Produzenten der Unternehmer wird, der betriebswirtschaftliche Aspekte berücksichtigen muss.

Systeme helfen bei den betriebswirtschaftlichen Hürden

Ganz unabhängig davon, ob das Tonstudio schon länger existiert und nun den Wachstums- und Erfolgskurs einschlagen möchte, oder ob der Neustart mit einem Produktionsstudio geplant ist – viele Producer unterschätzen die Herausforderungen, mit denen das Unternehmertum aufwartet.

Um an eben dieser Hürde nicht zu scheitern, kann es von Vorteil sein, auf ein All-in-one-System zu setzen, das zumindest die betriebswirtschaftliche Marschroute in Ansätzen vorgibt. In diesem Zusammenhang erfreuen sich sogenannte Enterprise Resource Planning-Systeme, kurz: ERP-Systeme, wachsender Beliebtheit, weil sie Geschäftsprozesse steuern und damit auch dafür sorgen, dass das Unternehmen in strukturell sicheren Bahnen wachsen kann.

Ein ERP-System ist so ausgelegt, dass es alle Arbeitsabläufe im Unternehmen – vom Projektmanagement über das Personalwesen und von der Buchhaltung bis hin zum Vertrieb – abbildet und durchführbar macht. Das sorgt für Rechtssicherheit und Transparenz gleichermaßen und unterstützt den Chef des Tonstudios auch darin, die im Businessplan verankerten Meilensteine solide und gut organisiert zu erreichen.

Die Rechtsform gibt den Ton im Produktionsstudio vor

Denkbar sind für das Produktionsstudio mehrere Rechtsformen.

  • Die Gesellschaft mit begrenzter Haftung, kurz: GmbH, besteht aus einem Gründer oder einem Gründerteam. Das für die Gründung benötigte Stammkapital beläuft sich auf 25.000 Euro. Ein Geschäftsführer vertritt die Geschicke der GmbH nach außen. Der Gesellschaftervertrag regelt die Rechte- und Rollenverteilung in der GmbH. Das Handels- und Steuerrecht, das GmbH-Gesetz sowie die Abgabenordnung bilden die juristische Grundlage.

  • Die Unternehmergesellschaft, kurz: UG, ist ebenfalls eine Kapitalgesellschaft, ebenso wie die GmbH mit Haftungsbeschränkung. Diese Tatsache hat der UG auch den Beinamen der Mini-GmbH eingebracht. Informell ist die UG also die „kleine Schwester“ der GmbH. Ein Geschäftsführer oder mehrere führen die UG. Der Unterschied zwischen GmbH und UG ist das Stammkapitel, denn: Eine UG lässt sich bereits mit einem Euro Stammkapital gründen. Jährliche Rücklagen stocken den Pott dann auf.

  • Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts, kurz: GbR, ist eine weitere Option, um einem Produktionsstudio einen rechtlichen Mantel umzulegen. Diese Unternehmensform zählt zu den Personengesellschaften. Sie hat den Vorteil einer schnellen und günstigen Gründung, ohne Stammkapitel, ohne Mindesteinlage. Gut geeignet ist diese Rechtsform für ein Gründer-Duo. Es dürfen auch mehrere Gründer sein, die dann ihre Geschäftszwecke sowie ihre Rollen, Rechte und Aufgaben im Gesellschaftsvertrag festlegen. Der größte Hemmschuh, warum viele die Gründung einer GbR scheuen, ist das Haftungsthema, denn: Alle Gesellschafter haften hier mit ihrem Privatvermögen.

  • Das Einzelunternehmen ist die Rechtsform für ambitionierte Tonprofis, die aus ihrer Passion einen Beruf machen möchten. Das Einzelunternehmen ist das Pendant zur Personen-Kapitalgesellschaft. Die Gründung eines Einzelunternehmens ist günstig, aber nicht risikofrei, denn der Einzelunternehmer haftet mit seinem Privatvermögen.

Ggf. ist es sinnvoll vor einer Gründung oder eine Umfirmierung ein Gespräch mit einem Experten zu unternehmen, um so manchen Gründerfehler vielleicht schon im Vorfeld ausmerzen zu können.

Steht der rechtliche Rahmen, sind innovative Ideen gefragt

Eine inhaltliche Ausrichtung des Produktionsstudios kann bereits zu Beginn des Unternehmertums erfolgen. Allerdings ist es auch denkbar, im Laufe der Jahre nachzujustieren bzw. neue Schwerpunkte zu setzen, schließlich müssen gerade Inhaber eines Produktionsstudios immer am Puls der Zeit bleiben. Mögliche Betätigungsfelder können diese sein:

  • Spezialisierung auf eine Musikrichtung

  • Regionalisierung und die Arbeit mit ortsansässigen Musikern

  • Vertonung und Digitalisierung von Erzählungen und Büchern

  • Tonlieferant für TV, Computer, Film und Radio

Um Musiker als potentielle Kunden zu werben und die fertigen Werke anschließend gewinnbringend weiterzuverkaufen, bedarf es an Marketing-Know-how, doch das ist nur eine Komponente, die zählt, um den Traum vom eigenen Produktionsstudio mit Erfolg zu erfüllen. Auch kann es durchaus sinnvoll sein, innovative Wege zu gehen und Nischenprodukte anzubieten.

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Ein Tag der offenen Tür kann eine gute Option sein, um ein Ideen-Brainstorming zu veranstalten. Dass Privatpersonen ihren eigenen Song produzieren dürfen, ist eine weitere Absatzmöglichkeit, die idealerweise auch beim Eventanbieter gelistet wird. Seminare für verschiedene Zielgruppen sowie Inhalte in mehreren Kanälen, beispielsweise die Tonaufnahmen in Kombination mit einem Video, sind weitere denkbare Möglichkeiten. Vielleicht lässt sich auch aus der beliebten Kombination aus Musikerherz und Sportleidenschaft eine vermarktbare Idee kreieren.

Abbildung 1: pixabay.com © SplitShire (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © Bru-nO (CC0 Public Domain)

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Firefox 66 kein Ton ?

Firefox 66 kein Ton ?

Die Funktion „Automatische Wiedergabe blockieren” wird mit der
Veröffentlichung von Firefox-Version 66 nach und nach an alle
Nutzer verteilt, deshalb ist es möglich, dass sie nicht
sofort bei allen Nutzern vorhanden ist.

Firefox blockiert automatisch alle Medien, die Ton abspielen.
Wenn Sie möchten, dass eine Website Medien mit Ton automatisch
wiedergibt, können Sie ihr mit einer der folgenden Methoden
die entsprechende Erlaubnis erteilen.

Wenn Firefox aktiv ein Video mit Ton oder Audio blockiert,sehen Sie inder Adressleiste das Symbol
adressleisteKlicken Sie auf das Symbol in der Adressleiste, um das Kontrollzentrum zu öffnen.Dort können Sie mit der Option Audio-Inhalte automatisch wiedergeben diese Inhalte blockieren oder erlauben.Diese Option wird immer im Kontrollzentrum angezeigt.

Screenshot(9)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Surfmusik.de sieht das Playerfenster dann so aus:

surfmusik

Wenn Sie die „Audioinhalte automatisch wiedergeben“ erlaubt haben müssen Sie die Seite mit F5 reloaden oder klicken Sie im Playerfenster von Surfmusik auf das

reloadSymbol.

 

 

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  1. Klicken Sie auf die Menüschaltfläche und wählen Sie Einstellungen.
  2. Wählen Sie den Abschnitt Datenschutz & Sicherheit und gehen Sie zum Bereich Berechtigungen.
  3.  Suchen Sie die Einstellung Automatische Wiedergabe von Audio-Inhalten verhindern und klicken Sie auf Ausnahmen…, damit sich der Dialog „Ausnahmen – Automatische Wiedergabe” öffnet. Dort können Sie Ihre Liste verwalten.

Automatische Wiedergabe von Medien mit Ton immer erlauben oder blockieren

Folgen Sie diesen Schritten, um die automatische Wiedergabe von Medien mit Ton immer zu erlauben oder zu blockieren:

  1. Klicken Sie auf die Menüschaltfläche und wählen Sie Einstellungen.
  2. Wählen Sie den Abschnitt Datenschutz & Sicherheit und gehen Sie zum Bereich Berechtigungen.
  3. Durch das Setzen oder Entfernen des Häkchens neben Automatische Wiedergabe von Audio-Inhalten verhindern können Sie Ihre Einstellungen ändern. Die hier getroffene Auswahl gilt für sämtliche Medien auf allen Websites.

Automatische Wiedergabe von Medien mit Ton immer erlauben oder blockieren

 

 

 

 

 

Bildquelle : https://support.mozilla.org/de/kb/automatische-tonwiedergabe-erlauben-bzw-blockieren

Original-Artikel: https://support.mozilla.org/de/kb/automatische-tonwiedergabe-erlauben-bzw-blockieren

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Tomorrowland startet One World Radio

Tomorrowland One World Radio
Das Tomorrowland Dance Festival startet mit Tomorrowland One World Radio
einen brandneuen digitalen Radiosender mit exklusiven Mixen, neuen Tracks
und den besten Hits aus 15 Jahren Tomorrowland.
Der Sender ist ab dem 28. Februar auch auf DAB + verfügbar.

Tomorrowland feiert dieses Jahr sein 15-jähriges Bestehen
und die Jubiläumsausgabe verspricht „magischer als je zuvor“ zu werden.
Anfang März gibt es auch die erste Winterausgabe in Alpe D’Huez.

Heute – ab 13 Uhr – wird eine brandneue digitale Radioplattform hinzugefügt:
Tomorrowland One World Radio, 24/24 und 7/7.

Viele Künstler versprechen, über die Plattform exklusive Mixe zu machen,
neue Tracks zu veröffentlichen und eigene Shows zu präsentieren.

Der niederländische DJ Armin Van Buuren, der seit vielen Jahren und mit
großem Erfolg Radio produziert, wird das Wochenende immer mit einem
Wochenend-Mix am Freitag nutzen.

Die australischen DJ-Schwestern Nervo präsentieren jedes Wochenende
The One World Radio Top 30 mit den 30 beliebtesten Dance-Hits,
die von den „People of Tomorrow“ ausgewählt wurden

oneworldradio

Hier Einschalten:
Tomorrowland One World Radio

Weitere Infos auf https://www.tomorrowland.com/global/

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Musiker auf Reisen: Das ist wichtig

Musiker auf Reisen: Das ist wichtig

Musiker, die bereits seit Jahren aktiv musizieren, verdienen sich neben ihrem Hauptberuf gerne etwas Geld dazu. Abendliche Konzerte, vielleicht sogar Straßenmusik und Vorführungen bei Festen bessern die Haushaltskasse auf. Wie aber ist es, wenn Musik auch auf Reisen im Mittelpunkt stehen soll? Mit dem Instrument die Welt zu entdecken und nebenher Geld zu verdienen, klingt nach einem Lebenstraum. Vor der Verwirklichung jedoch sollten Musiker einiges wissen.

Auch international kommt Musik gut an

Musik kann durchaus als Weltsprache bezeichnet werden. Es gibt kein Land, in dem sie nicht eine Rolle spielt und Menschen schätzen es, wenn sie begabten Künstlern lauschen können. Der Stil der Musik mag dabei durchaus variieren, doch auch Einflüsse aus anderen Kulturen sind stets willkommen. Für Musiker selbst bietet das beste Voraussetzungen, um eine Reise mit Instrument zu planen. Vor Ort gibt es einige Möglichkeiten, etwas Geld zu verdienen, was die Reisekosten senkt und auch längere Trips möglich macht.

Reisen als Musiker: Spannend und oft auch lukrativ.

Reisen als Musiker: Spannend und oft auch lukrativ. (Quelle: music4life (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Vorsicht ist jedoch in jedem Fall geboten. Straßenmusik nämlich darf vielerorts nicht ohne eine offizielle Genehmigung gezeigt werden und in manchen Städten nur in besonderen Zonen. Wer sich diesen Vorgaben widersetzt und ohne zu planen loslegt, riskiert teure Strafen und im Schlimmstfall sogar Ärger mit den Behörden. Das kann in manchen Situationen sogar zur Ausweisung aus dem Reiseland führen, was den Traum-Trip zum Albtraum macht. Daher empfiehlt es sich immer, genau zu planen, in welchen Städten Straßenmusik angeboten werden soll und welche Bestimmungen erfüllt werden müssen. Im Gespräch mit den zuständigen Behörden lässt sich leicht herausfinden, wie gut die Chancen auf spannende Tage in Fußgängerzonen oder Parks stehen.

Eine weitere Option, als Musiker auf Reisen Geld zu verdienen, sind Auftritte in Restaurants, Bars oder auch bei Veranstaltungen. Es gibt viele Gastronomen, die sich über ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm in ihren Räumen freuen und ganz bewusst Künstler unterstützen, deren Bekanntheitsgrad nicht hoch ist. Wie gut die Bezahlung dabei letztlich ausfällt, lässt sich pauschal nicht sagen. Auch das sollte im Vorfeld genau geklärt werden, um Schwierigkeiten und Streit vor Ort zu vermeiden. Auch ist Geld verdienen nicht überall einfach so möglich. Musiker sollten sich lieber konkret informieren, ob das Erwirtschaften von Einnahmen im Reiseland erlaubt ist und gegebenenfalls bei der Beantragung des Visums darauf achten, dass eine Erlaubnis vorliegt. Erste Hinweise zum Reisen weltweit und auch zu Einreisebestimmungen liefert die Übersicht des Auswärtigen Amtes.

Letztlich also gelingt sicheres und komplikationsfreies Reisen als Musiker nur dann, wenn das Vorhaben detailliert geplant wird. Musiker, die bereits ausreichend Struktur in ihren Alltag integriert haben, dürften jedoch keine Schwierigkeiten hierbei haben. Wohin die Reise dann geht, richtet sich ganz nach persönlichen Vorlieben. Viele Musiker schätzen jedoch die USA als Destination ganz besonders. Hier lohnt es sich, nicht nur an einem Ort zu bleiben, sondern das Land möglichst umfassend kennenzulernen. Über Möglichkeiten und Routen informiert dertour.de. Aber auch europäische Länder eignen sich teilweise gut für reisende Musiker. Wer sich unsicher ist, fragt am besten in einschlägigen Foren nach Erfahrungen.

Instrumente transportieren: Gar nicht so einfach

Steht fest, wohin die Reise gehen soll, wartet ein großes Problem auf viele Musiker. Der Transport des eigenen Instruments nämlich gestaltet sich bei Flugreisen schwierig und sollte sorgfältig geplant und vorbereitet werden. So hat jede Airline ihre ganz eigenen Bestimmungen zu diesem Thema zusammengestellt, weswegen allgemeingültige Aussagen nicht möglich sind.

Das eigene Instrument muss auf Flugreisen kompromisslos sicher sein.

Das eigene Instrument muss auf Flugreisen kompromisslos sicher sein. (Quelle: JESHOOTScom (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Bei kleinen Musikinstrumenten gilt: Sie können meist problemlos im Handgepäck transportiert werden, müssen jedoch bei manchen Fluggesellschaften angemeldet werden. Wer sein Instrument im Handgepäck mitnehmen möchte, sollte darauf achten, dass der zugehörige Koffer oder die Tasche nicht größer sind, als es die Handgepäckbestimmungen der Airline erlauben. Anderenfalls muss das Instrument unter Umständen spontan mit dem Koffer aufgegeben werden, was zusätzliche Kosten verursacht und vergleichsweise unsicher ist. Einige Informationen rund um den Transport von Musikinstrumenten im Handgepäck hat handgepaeck-guru.de zusammengestellt.

Bei Musikinstrumenten, die nicht in das Handgepäck passen, gibt es zwei Möglichkeiten: Das Instrument kann aufgegeben und im Frachtraum transportiert werden, oder es erhält einen eigenen Sitzplatz in der Kabine. Dieser Sitzplatz wird gerne als „Cello-Sitz“ bezeichnet und muss in der Regel schon bei der Flugbuchung reserviert werden. Musiker sollten hier mit Kosten rechnen, die denen für den eigenen Sitzplatz entsprechen – günstig ist das Reisen mit Instrument in diesem Fall also nicht. Will die Airline keine Musikinstrumente in der Kabine transportieren, oder ist es schlicht zu teuer, bleibt nur der Transport im Frachtraum. Diese Möglichkeit fällt deutlich günstiger aus, birgt jedoch einige Risiken. Instrumente sollten daher so sicher und schützend wie möglich eingepackt werden. Ein Hartschalenkoffer, Luftpolsterfolie und zusätzliches Verpackungsmaterial, das vor Stößen schützt, sind sinnvolle Helfer. Auch sollten Musiker vorab fragen, ob der Transport im klimatisierten Bereich oder im Frachtraum transportiert wird und auf ersterem bestehen. Im Frachtraum nämlich wird es sehr kalt, was bei Temperaturschwankungen nach der Landung Risse im Holz des Instruments verursachen kann. Unabdingbar ist außerdem der Abschluss einer Instrumentenversicherung, falls trotz aller Vorbereitungsmaßnahmen etwas schief geht.

Ebenfalls tückisch ist das Verreisen mit Instrument im Hinblick auf die verwendeten Materialien. Bei Reisen in Länder außerhalb der EU gelten teilweise strenge Zollvorschriften, die die Einfuhr bestimmter Materialien verbieten. Hierzu gehören beispielsweise Elfenbein oder auch Rio-Palisander. Da Zollbeamte jedoch keine Materialexperten sind, ist es unabdingbar, eine offizielle Liste der verbauten Materialien mitzuführen und beweisen zu können, dass das gesamte Instrument auf legalem Wege hergestellt wurde. Entscheidendes Dokument für Instrumente mit kritischen Materialien ist die sogenannte CITES Genehmigung. Informationen hierzu finden sich auf der Webseite des Bundesamtes für Naturschutz.

Gemeinsam ist schöner als allein

Es gibt also viel zu tun für Musiker, bevor die große Reise beginnen kann. Vor Ort fällt dann häufig auf, dass das Knüpfen von Kontakten zu Einheimischen oder anderen Musikern nicht immer leicht ist. Da Künstler sich auf Reisen jedoch gerne vernetzen und auch spontanen Gemeinschaftsprojekten nicht abgeneigt sind, ist die Suche von Reisepartnern eine tolle Idee.

Gemeinsam zu musizieren macht auf auf Reisen Spaß.

Gemeinsam zu musizieren macht auf auf Reisen Spaß. (Quelle: _cbudd (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Hier können sich Musiker gegenseitig unterstützen und schon vor der Reise gemeinsam planen. Auch Hilfe bei der Beantragung von Genehmigungen kann sehr nützlich sein, wenn bereits erfahrenere Musiker mitreisen. Partner für gemeinsame Reisen zu suchen, gelingt bei Portalen wie joinmytrip.de. Hier können künftige Reisende eine Annonce schalten oder auf bereits bestehende Inserate antworten und sich vernetzen.

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Kreatives Chaos? Wie selbständige Musiker zu mehr Struktur finden

Kreatives Chaos? Wie selbständige Musiker zu mehr Struktur finden

Ein offenes Auge oder auch Ohr für die künstlerischen Seiten des Leben zu haben, empfinden die meisten Menschen als Geschenk. Wer die Kunst sogar zu seinem Beruf macht und mit Musik sein Geld verdient, gehört zweifellos zu diesem Kreis. Oft aber fällt der Spagat zwischen Kunst und Business nicht leicht, weswegen auf der Bühne alles stimmt, während sich im Büro die Akten stapeln. Verpasste Fristen und Termine jedoch sorgen für Stress, zusätzliche Kosten sowie Unzufriedenheit. Grund genug, für etwas mehr Ordnung zu sorgen.

Kunst braucht Freiraum

Die Kunst lebt von einer gewissen Strukturlosigkeit. Ob Maler, Poeten oder auch Musiker und sogar selbständige Djs: Im Berufsleben eines Künstlers darf es nicht zu „kopflastig“ zugehen. Das hat gleich mehrere Gründe. Wer kreativ wirken möchte, muss dazu in der Lage sein, seine Gedanken schweifen und sich von der Umwelt inspirieren zu lassen. In einem strikt durchgeplanten Berufsalltag jedoch ist das kaum möglich, denn hier dreht sich alles rund um die Einhaltung von Pflichten. Darüber hinaus entsteht oft aus einer scheinbar unsortierten Masse das, was allgemeingültig als Kunst bezeichnet wird. Musik haben in Momenten seelischer Planlosigkeit oft bessere Ideen als während eines Meetings mit einem Konzertveranstalter. Daher ist es nur richtig und wichtig, der Kunst im eigenen Leben Freiraum zu geben und diesen nicht zu verplanen.

Viele Künstler leben gerne in den Tag hinein. Struktur kann hier Mangelware sein.

Viele Künstler leben gerne in den Tag hinein. Struktur kann hier Mangelware sein. (Quelle: SplitShire (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Auch gleicht der Biorhythmus vieler Künstler nicht dem eines „ganz normalen“ Arbeitnehmers im typischen Nine-to-Five-Jobleben. Viele Musiker blühen erst gegen Abend so richtig auf, schreiben Songs, stellen Playlists zusammen oder üben neue Stücke, während der Rest der Welt schon längst in den Betten liegt. Auch hier gilt: Freiheit löst Blockaden, denn Kunst lässt sich nicht erzwingen. Wer schon einmal versucht hat, inmitten eines extrem strukturierten Tages einen emotionalen Song zu schreiben, wir das am eigenen Leib erlebt haben. Daher sollten sich Künstler keinesfalls selbst verleugnen, nur um ihr Business zu regeln. Viel wichtiger ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die das wünschenswerte Maß an Unordnung auffangen.

Sinnvolle Unterstützung suchen

Besonders gut funktioniert das mit Menschen an der Seite eines Künstlers, die seine vermeintlichen Defizite kennen und durch aktives Handeln ausgleichen. Das können Freunde sein, die beim Sortieren von Rechnungen helfen oder auch Verwandte, die an die regelmäßige Umsatzsteuer-Voranmeldung erinnern. Wer solche Menschen in seinem Leben hat, kann sich glücklich schätzen, denn dann gibt es stets jemanden, der ein Auge auf die wichtigsten Punkte im Jobleben hat.

Mit der richtigen Unterstützung lässt sich die Selbständigkeit leichter managen.

Mit der richtigen Unterstützung lässt sich die Selbständigkeit leichter managen. (Quelle: rawpixel (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Ist das jedoch nicht der Fall, lautet das Schlüsselwort „delegieren“. Nicht nur im Freundeskreis oder in der Familie lassen sich Personen finden, die beim Strukturieren des Business helfen. Auch gibt es inzwischen viele Dienstleister, die genau diese Aufgabe übernehmen. Virtuelle Assistenten beispielsweise können Musikern viel abnehmen und hierdurch Freiräume schaffen. Sie kümmern sich je nach Vereinbarung um Tätigkeiten wie

  • die Buchhaltung

  • die Akquise,

  • die Korrespondenz,

  • oder auch die Reiseplanung.

Hierdurch fällt es leichter, sich verstärkt auf die Musik zu konzentrieren, ohne dass entscheidende Pflichten im Hinterkopf Blockaden entstehen lassen. Eine ähnliche Unterstützungs-Funktion können selbstverständlich auch Manager oder Steuerberater erfüllen.Das Problem hierbei: Die Musik ist nur selten ein Berufsfeld, in dem sich von Beginn an viel Geld verdienen lässt. Und mangelt es an finanziellen Mitteln, um Dienstleister zu beauftragen, müssen sich Musiker selbst helfen.

Hier kann vor allem hochwertige Software helfen. Es gibt inzwischen einige interessante Anwendungen, die am heimischen PC genutzt werden können und bestimmte Prozesse automatisieren. Rechnungsprogramme beispielsweise, die Kundenadressen einfügen, Umsatzsteuer berechnen und für eine rechtssichere Form sorgen. Manche Anbieter gehen sogar so weit, sich speziell auf Musiker zu konzentrieren und Anwendungen zu entwickeln, die Künstler in ihrer spezifischen Tätigkeit unterstützen. Ein Buchhaltungsprogramm für DJs zum Beispiel lässt sich laut Lexoffice.de über den Browser nutzen und kann entsprechend auch von unterwegs aus genutzt werden. Insbesondere, wenn die eigene Tätigkeit häufige Reisen beinhaltet, ist das entscheidend. Wer nämlich alle administrativen Arbeiten auf Zeitpunkte verschiebt, an denen keine Reise ansteht, wird sich mit einer riesigen Masse an Aufgaben konfrontiert sehen. Das demotiviert und kann die Freude am Job trüben.

Business-Hacks“, die sich leicht umsetzen lassen

Selbst für mehr Struktur zu sorgen, ist eine große Aufgabe, der sich jedoch auch Künstler früher oder später stellen müssen. Einige Tricks helfen dabei, durch kleine Veränderungen mehr Zuverlässigkeit, Planungssicherheit und letztlich auch Professionalität zu schaffen. Das beginnt schon mit der Erstellung von Tagesplänen. Jeder Musiker sollte sich am Vorabend eines Tages etwa zehn Minuten Zeit nehmen, um den nächsten Tag zu planen. Hier sollten alle anstehenden Aufgaben notiert werden. Sie können dann während der folgenden 24 Stunden erledigt und abgehakt werden. Binnen kürzester Zeit entsteht durch das regelmäßige Führen von Tagesplänen ein besseres Verständnis für die zur Verfügung stehende Zeit und es fällt leichter, sich freie Inseln für kreatives schaffen zu sichern.

Kalender zu führen, bringt mehr Ordnung in den Berufsalltag.

Kalender zu führen, bringt mehr Ordnung in den Berufsalltag. (Quelle: Pexels (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Der Tagesplan jedoch kann nur dann wirken, wenn Musiker einen zusätzlichen Kalender führen. Ob auf dem Smartphone oder auch analog: Alle Termine in den kommenden Wochen und Monaten sollten sofort nach ihrer Vereinbarung in diesen Kalender eingetragen werden. Gibt es zusätzliche Informationen wie Adressen, Zeiten oder anderweitige Vereinbarungen, sollten diese direkt notiert und dem Termin beigefügt werden. Beim Schreiben des Tagesplans kann dann der Kalender als „Spickzettel“ dienen.

Ein letzter Tipp für Musiker: Wer sich mit Kunst beschäftigt, ist oft ein Meister des Multi-Tasking. Zeitgleich Gitarre zu spielen, zu singen und mit dem Publikum zu interagieren, fällt mit entsprechender Übung leicht. Im Büro aber sollte Multi-Tasking keine Rolle spielen, denn wie zeit.de berichtet, sinken Leistungsfähigkeit und Konzentration bei der Ausführung mehrerer paralleler Tätigkeiten deutlich. Am Schreibtisch also heißt es, lieber eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen, Störfaktoren abzuschalten und konzentriert bei der Sache zu bleiben. So lässt sich der strukturierte Teil der Selbständigkeit schnell und professionell erledigen.

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