Musiker auf Reisen: Das ist wichtig

Musiker auf Reisen: Das ist wichtig

Musiker, die bereits seit Jahren aktiv musizieren, verdienen sich neben ihrem Hauptberuf gerne etwas Geld dazu. Abendliche Konzerte, vielleicht sogar Straßenmusik und Vorführungen bei Festen bessern die Haushaltskasse auf. Wie aber ist es, wenn Musik auch auf Reisen im Mittelpunkt stehen soll? Mit dem Instrument die Welt zu entdecken und nebenher Geld zu verdienen, klingt nach einem Lebenstraum. Vor der Verwirklichung jedoch sollten Musiker einiges wissen.

Auch international kommt Musik gut an

Musik kann durchaus als Weltsprache bezeichnet werden. Es gibt kein Land, in dem sie nicht eine Rolle spielt und Menschen schätzen es, wenn sie begabten Künstlern lauschen können. Der Stil der Musik mag dabei durchaus variieren, doch auch Einflüsse aus anderen Kulturen sind stets willkommen. Für Musiker selbst bietet das beste Voraussetzungen, um eine Reise mit Instrument zu planen. Vor Ort gibt es einige Möglichkeiten, etwas Geld zu verdienen, was die Reisekosten senkt und auch längere Trips möglich macht.

Reisen als Musiker: Spannend und oft auch lukrativ.

Reisen als Musiker: Spannend und oft auch lukrativ. (Quelle: music4life (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Vorsicht ist jedoch in jedem Fall geboten. Straßenmusik nämlich darf vielerorts nicht ohne eine offizielle Genehmigung gezeigt werden und in manchen Städten nur in besonderen Zonen. Wer sich diesen Vorgaben widersetzt und ohne zu planen loslegt, riskiert teure Strafen und im Schlimmstfall sogar Ärger mit den Behörden. Das kann in manchen Situationen sogar zur Ausweisung aus dem Reiseland führen, was den Traum-Trip zum Albtraum macht. Daher empfiehlt es sich immer, genau zu planen, in welchen Städten Straßenmusik angeboten werden soll und welche Bestimmungen erfüllt werden müssen. Im Gespräch mit den zuständigen Behörden lässt sich leicht herausfinden, wie gut die Chancen auf spannende Tage in Fußgängerzonen oder Parks stehen.

Eine weitere Option, als Musiker auf Reisen Geld zu verdienen, sind Auftritte in Restaurants, Bars oder auch bei Veranstaltungen. Es gibt viele Gastronomen, die sich über ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm in ihren Räumen freuen und ganz bewusst Künstler unterstützen, deren Bekanntheitsgrad nicht hoch ist. Wie gut die Bezahlung dabei letztlich ausfällt, lässt sich pauschal nicht sagen. Auch das sollte im Vorfeld genau geklärt werden, um Schwierigkeiten und Streit vor Ort zu vermeiden. Auch ist Geld verdienen nicht überall einfach so möglich. Musiker sollten sich lieber konkret informieren, ob das Erwirtschaften von Einnahmen im Reiseland erlaubt ist und gegebenenfalls bei der Beantragung des Visums darauf achten, dass eine Erlaubnis vorliegt. Erste Hinweise zum Reisen weltweit und auch zu Einreisebestimmungen liefert die Übersicht des Auswärtigen Amtes.

Letztlich also gelingt sicheres und komplikationsfreies Reisen als Musiker nur dann, wenn das Vorhaben detailliert geplant wird. Musiker, die bereits ausreichend Struktur in ihren Alltag integriert haben, dürften jedoch keine Schwierigkeiten hierbei haben. Wohin die Reise dann geht, richtet sich ganz nach persönlichen Vorlieben. Viele Musiker schätzen jedoch die USA als Destination ganz besonders. Hier lohnt es sich, nicht nur an einem Ort zu bleiben, sondern das Land möglichst umfassend kennenzulernen. Über Möglichkeiten und Routen informiert dertour.de. Aber auch europäische Länder eignen sich teilweise gut für reisende Musiker. Wer sich unsicher ist, fragt am besten in einschlägigen Foren nach Erfahrungen.

Instrumente transportieren: Gar nicht so einfach

Steht fest, wohin die Reise gehen soll, wartet ein großes Problem auf viele Musiker. Der Transport des eigenen Instruments nämlich gestaltet sich bei Flugreisen schwierig und sollte sorgfältig geplant und vorbereitet werden. So hat jede Airline ihre ganz eigenen Bestimmungen zu diesem Thema zusammengestellt, weswegen allgemeingültige Aussagen nicht möglich sind.

Das eigene Instrument muss auf Flugreisen kompromisslos sicher sein.

Das eigene Instrument muss auf Flugreisen kompromisslos sicher sein. (Quelle: JESHOOTScom (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Bei kleinen Musikinstrumenten gilt: Sie können meist problemlos im Handgepäck transportiert werden, müssen jedoch bei manchen Fluggesellschaften angemeldet werden. Wer sein Instrument im Handgepäck mitnehmen möchte, sollte darauf achten, dass der zugehörige Koffer oder die Tasche nicht größer sind, als es die Handgepäckbestimmungen der Airline erlauben. Anderenfalls muss das Instrument unter Umständen spontan mit dem Koffer aufgegeben werden, was zusätzliche Kosten verursacht und vergleichsweise unsicher ist. Einige Informationen rund um den Transport von Musikinstrumenten im Handgepäck hat handgepaeck-guru.de zusammengestellt.

Bei Musikinstrumenten, die nicht in das Handgepäck passen, gibt es zwei Möglichkeiten: Das Instrument kann aufgegeben und im Frachtraum transportiert werden, oder es erhält einen eigenen Sitzplatz in der Kabine. Dieser Sitzplatz wird gerne als „Cello-Sitz“ bezeichnet und muss in der Regel schon bei der Flugbuchung reserviert werden. Musiker sollten hier mit Kosten rechnen, die denen für den eigenen Sitzplatz entsprechen – günstig ist das Reisen mit Instrument in diesem Fall also nicht. Will die Airline keine Musikinstrumente in der Kabine transportieren, oder ist es schlicht zu teuer, bleibt nur der Transport im Frachtraum. Diese Möglichkeit fällt deutlich günstiger aus, birgt jedoch einige Risiken. Instrumente sollten daher so sicher und schützend wie möglich eingepackt werden. Ein Hartschalenkoffer, Luftpolsterfolie und zusätzliches Verpackungsmaterial, das vor Stößen schützt, sind sinnvolle Helfer. Auch sollten Musiker vorab fragen, ob der Transport im klimatisierten Bereich oder im Frachtraum transportiert wird und auf ersterem bestehen. Im Frachtraum nämlich wird es sehr kalt, was bei Temperaturschwankungen nach der Landung Risse im Holz des Instruments verursachen kann. Unabdingbar ist außerdem der Abschluss einer Instrumentenversicherung, falls trotz aller Vorbereitungsmaßnahmen etwas schief geht.

Ebenfalls tückisch ist das Verreisen mit Instrument im Hinblick auf die verwendeten Materialien. Bei Reisen in Länder außerhalb der EU gelten teilweise strenge Zollvorschriften, die die Einfuhr bestimmter Materialien verbieten. Hierzu gehören beispielsweise Elfenbein oder auch Rio-Palisander. Da Zollbeamte jedoch keine Materialexperten sind, ist es unabdingbar, eine offizielle Liste der verbauten Materialien mitzuführen und beweisen zu können, dass das gesamte Instrument auf legalem Wege hergestellt wurde. Entscheidendes Dokument für Instrumente mit kritischen Materialien ist die sogenannte CITES Genehmigung. Informationen hierzu finden sich auf der Webseite des Bundesamtes für Naturschutz.

Gemeinsam ist schöner als allein

Es gibt also viel zu tun für Musiker, bevor die große Reise beginnen kann. Vor Ort fällt dann häufig auf, dass das Knüpfen von Kontakten zu Einheimischen oder anderen Musikern nicht immer leicht ist. Da Künstler sich auf Reisen jedoch gerne vernetzen und auch spontanen Gemeinschaftsprojekten nicht abgeneigt sind, ist die Suche von Reisepartnern eine tolle Idee.

Gemeinsam zu musizieren macht auf auf Reisen Spaß.

Gemeinsam zu musizieren macht auf auf Reisen Spaß. (Quelle: _cbudd (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Hier können sich Musiker gegenseitig unterstützen und schon vor der Reise gemeinsam planen. Auch Hilfe bei der Beantragung von Genehmigungen kann sehr nützlich sein, wenn bereits erfahrenere Musiker mitreisen. Partner für gemeinsame Reisen zu suchen, gelingt bei Portalen wie joinmytrip.de. Hier können künftige Reisende eine Annonce schalten oder auf bereits bestehende Inserate antworten und sich vernetzen.

Share
Veröffentlicht unter Radio | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Musiker auf Reisen: Das ist wichtig

Kreatives Chaos? Wie selbständige Musiker zu mehr Struktur finden

Kreatives Chaos? Wie selbständige Musiker zu mehr Struktur finden

Ein offenes Auge oder auch Ohr für die künstlerischen Seiten des Leben zu haben, empfinden die meisten Menschen als Geschenk. Wer die Kunst sogar zu seinem Beruf macht und mit Musik sein Geld verdient, gehört zweifellos zu diesem Kreis. Oft aber fällt der Spagat zwischen Kunst und Business nicht leicht, weswegen auf der Bühne alles stimmt, während sich im Büro die Akten stapeln. Verpasste Fristen und Termine jedoch sorgen für Stress, zusätzliche Kosten sowie Unzufriedenheit. Grund genug, für etwas mehr Ordnung zu sorgen.

Kunst braucht Freiraum

Die Kunst lebt von einer gewissen Strukturlosigkeit. Ob Maler, Poeten oder auch Musiker und sogar selbständige Djs: Im Berufsleben eines Künstlers darf es nicht zu „kopflastig“ zugehen. Das hat gleich mehrere Gründe. Wer kreativ wirken möchte, muss dazu in der Lage sein, seine Gedanken schweifen und sich von der Umwelt inspirieren zu lassen. In einem strikt durchgeplanten Berufsalltag jedoch ist das kaum möglich, denn hier dreht sich alles rund um die Einhaltung von Pflichten. Darüber hinaus entsteht oft aus einer scheinbar unsortierten Masse das, was allgemeingültig als Kunst bezeichnet wird. Musik haben in Momenten seelischer Planlosigkeit oft bessere Ideen als während eines Meetings mit einem Konzertveranstalter. Daher ist es nur richtig und wichtig, der Kunst im eigenen Leben Freiraum zu geben und diesen nicht zu verplanen.

Viele Künstler leben gerne in den Tag hinein. Struktur kann hier Mangelware sein.

Viele Künstler leben gerne in den Tag hinein. Struktur kann hier Mangelware sein. (Quelle: SplitShire (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Auch gleicht der Biorhythmus vieler Künstler nicht dem eines „ganz normalen“ Arbeitnehmers im typischen Nine-to-Five-Jobleben. Viele Musiker blühen erst gegen Abend so richtig auf, schreiben Songs, stellen Playlists zusammen oder üben neue Stücke, während der Rest der Welt schon längst in den Betten liegt. Auch hier gilt: Freiheit löst Blockaden, denn Kunst lässt sich nicht erzwingen. Wer schon einmal versucht hat, inmitten eines extrem strukturierten Tages einen emotionalen Song zu schreiben, wir das am eigenen Leib erlebt haben. Daher sollten sich Künstler keinesfalls selbst verleugnen, nur um ihr Business zu regeln. Viel wichtiger ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die das wünschenswerte Maß an Unordnung auffangen.

Sinnvolle Unterstützung suchen

Besonders gut funktioniert das mit Menschen an der Seite eines Künstlers, die seine vermeintlichen Defizite kennen und durch aktives Handeln ausgleichen. Das können Freunde sein, die beim Sortieren von Rechnungen helfen oder auch Verwandte, die an die regelmäßige Umsatzsteuer-Voranmeldung erinnern. Wer solche Menschen in seinem Leben hat, kann sich glücklich schätzen, denn dann gibt es stets jemanden, der ein Auge auf die wichtigsten Punkte im Jobleben hat.

Mit der richtigen Unterstützung lässt sich die Selbständigkeit leichter managen.

Mit der richtigen Unterstützung lässt sich die Selbständigkeit leichter managen. (Quelle: rawpixel (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Ist das jedoch nicht der Fall, lautet das Schlüsselwort „delegieren“. Nicht nur im Freundeskreis oder in der Familie lassen sich Personen finden, die beim Strukturieren des Business helfen. Auch gibt es inzwischen viele Dienstleister, die genau diese Aufgabe übernehmen. Virtuelle Assistenten beispielsweise können Musikern viel abnehmen und hierdurch Freiräume schaffen. Sie kümmern sich je nach Vereinbarung um Tätigkeiten wie

  • die Buchhaltung

  • die Akquise,

  • die Korrespondenz,

  • oder auch die Reiseplanung.

Hierdurch fällt es leichter, sich verstärkt auf die Musik zu konzentrieren, ohne dass entscheidende Pflichten im Hinterkopf Blockaden entstehen lassen. Eine ähnliche Unterstützungs-Funktion können selbstverständlich auch Manager oder Steuerberater erfüllen.Das Problem hierbei: Die Musik ist nur selten ein Berufsfeld, in dem sich von Beginn an viel Geld verdienen lässt. Und mangelt es an finanziellen Mitteln, um Dienstleister zu beauftragen, müssen sich Musiker selbst helfen.

Hier kann vor allem hochwertige Software helfen. Es gibt inzwischen einige interessante Anwendungen, die am heimischen PC genutzt werden können und bestimmte Prozesse automatisieren. Rechnungsprogramme beispielsweise, die Kundenadressen einfügen, Umsatzsteuer berechnen und für eine rechtssichere Form sorgen. Manche Anbieter gehen sogar so weit, sich speziell auf Musiker zu konzentrieren und Anwendungen zu entwickeln, die Künstler in ihrer spezifischen Tätigkeit unterstützen. Ein Buchhaltungsprogramm für DJs zum Beispiel lässt sich laut Lexoffice.de über den Browser nutzen und kann entsprechend auch von unterwegs aus genutzt werden. Insbesondere, wenn die eigene Tätigkeit häufige Reisen beinhaltet, ist das entscheidend. Wer nämlich alle administrativen Arbeiten auf Zeitpunkte verschiebt, an denen keine Reise ansteht, wird sich mit einer riesigen Masse an Aufgaben konfrontiert sehen. Das demotiviert und kann die Freude am Job trüben.

Business-Hacks“, die sich leicht umsetzen lassen

Selbst für mehr Struktur zu sorgen, ist eine große Aufgabe, der sich jedoch auch Künstler früher oder später stellen müssen. Einige Tricks helfen dabei, durch kleine Veränderungen mehr Zuverlässigkeit, Planungssicherheit und letztlich auch Professionalität zu schaffen. Das beginnt schon mit der Erstellung von Tagesplänen. Jeder Musiker sollte sich am Vorabend eines Tages etwa zehn Minuten Zeit nehmen, um den nächsten Tag zu planen. Hier sollten alle anstehenden Aufgaben notiert werden. Sie können dann während der folgenden 24 Stunden erledigt und abgehakt werden. Binnen kürzester Zeit entsteht durch das regelmäßige Führen von Tagesplänen ein besseres Verständnis für die zur Verfügung stehende Zeit und es fällt leichter, sich freie Inseln für kreatives schaffen zu sichern.

Kalender zu führen, bringt mehr Ordnung in den Berufsalltag.

Kalender zu führen, bringt mehr Ordnung in den Berufsalltag. (Quelle: Pexels (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Der Tagesplan jedoch kann nur dann wirken, wenn Musiker einen zusätzlichen Kalender führen. Ob auf dem Smartphone oder auch analog: Alle Termine in den kommenden Wochen und Monaten sollten sofort nach ihrer Vereinbarung in diesen Kalender eingetragen werden. Gibt es zusätzliche Informationen wie Adressen, Zeiten oder anderweitige Vereinbarungen, sollten diese direkt notiert und dem Termin beigefügt werden. Beim Schreiben des Tagesplans kann dann der Kalender als „Spickzettel“ dienen.

Ein letzter Tipp für Musiker: Wer sich mit Kunst beschäftigt, ist oft ein Meister des Multi-Tasking. Zeitgleich Gitarre zu spielen, zu singen und mit dem Publikum zu interagieren, fällt mit entsprechender Übung leicht. Im Büro aber sollte Multi-Tasking keine Rolle spielen, denn wie zeit.de berichtet, sinken Leistungsfähigkeit und Konzentration bei der Ausführung mehrerer paralleler Tätigkeiten deutlich. Am Schreibtisch also heißt es, lieber eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen, Störfaktoren abzuschalten und konzentriert bei der Sache zu bleiben. So lässt sich der strukturierte Teil der Selbständigkeit schnell und professionell erledigen.

Share
Veröffentlicht unter Radio | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Kreatives Chaos? Wie selbständige Musiker zu mehr Struktur finden

Musik und Sport: Die perfekte Kombination

Musik und Sport: Die perfekte Kombination

Regelmäßig Sport zu treiben, ist gesund, hält länger jung und beeinflusst sogar die psychische Gesundheit positiv. Wer die Laufschuhe schnürt, in den Pedale tritt oder auch beim Teamsport alles gibt, ist also sicherlich auf dem richtigen Weg. Ohne Musik aber würde Sport nur halb so viel Spaß machen. Das Interessante dabei: Sie kann sogar die Leistungsfähigkeit steigern, Teams zusammenschweißen und Sportveranstaltungen in mitreißende Events verwandeln. Grund genug, hier einmal etwas genauer hinzusehen.

Musik und Sport: Die perfekte Kombination

Quelle: Pexels (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Wie Musik zu sportlicher Leistung motiviert

Sportliche Aktivität ist selbst bei jahrelanger Erfahrung nicht immer „easy going“. Durchhalten zu müssen, eigene Zeiten zu verbessern und die Leistung zu optimieren, kann anstrengend sein, denn der Körper wird regelmäßig an seine Grenzen gebracht. Musik kann hier von der Anstrengung ablenken und zusätzlich für Motivation sorgen. Auch Forscher haben das in verschiedenen Studien herausgefunden.

So gibt es beispielsweise den Begriff „Vagotonie“. Hierbei handelt es sich um einen Zustand des Körpers, in dem er sich am liebsten ausruhen und erholen will. Vagotonie kann insbesondere vor dem Sport jedwede Motivation im Keim ersticken und den inneren Schweinehund gewinnen lassen. Im “Journal of Strength and Conditioning Research” aber wurde in der Vergangenheit eine Studie mit interessanten Ergebnissen veröffentlicht. So kann Musik laut dieser Studie die Vagotonie verringern und den Antrieb, sich zum Sport aufzuraffen, erhöhen. Wer also mal wieder keine Lust auf die anstehende Trainingseinheit hat, hört am besten einen motivierenden Song und schon kann es losgehen.

Wie Musik zu sportlicher Leistung motiviert

Quelle: Free-Photos (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Auch die Leistung selbst kann durch Musik positiv beeinflusst werden. Ebenfalls im “Journal of Strength and Conditioning Research” gibt es hierzu eine brasilianische Studie mit Läufern, die ohne Musik erwiesenermaßen langsamer liefen als mit. Es scheint also kein Zufall zu sein, dass Jogger oder auch andere Sportler mit Kopfhörern im Ohr tatsächlich mehr leisten können. In Zusammenhang hiermit stehen auch die psychosomatischen Effekte von Musik auf den menschlichen Körper. Die passende Musik kann

  • die Körperhaltung verbessern,
  • die Muskulatur beeinflussen
  • und auch den Stoffwechsel ankurbeln.

Sportler, die im Laufe ihrer Karriere ein Leistungsplateau erreicht haben und sich scheinbar nicht mehr verbessern, sollten es daher einmal mit neuer Musik probieren.

Welche Musik den größten Effekt auf sportliche Leistungsfähigkeit hat, ist eine interessante Frage, mit der sich auch Experten auseinandersetzen. In einem Interview auf zeit.de berichtet der Sportpsychologe Costas Karageorghis dass eine Taktgeschwindigkeit zwischen 125 und 140 „beats per minute“ besonders wirkungsvoll sein soll. Er empfiehlt außerdem auch das Zusammenstellen einer Playlist mit möglichst gleichbleibendem Rhythmus und vorrangig Songs in Dur-Tonlage.

Musik schafft Stimmung – Auch bei Zuschauern

Sport-Events gibt es in zahlloser Form. Lokale Freundschaftsspiele, Turniere und auch weltweit berühmte und beliebte Veranstaltungen wie die Fußball-WM reißen Zuschauer und Fans mit. Schon die Fußball-WM, die in diesem Jahr in Russland stattfindet, lockt nicht nur Tausende von Fans in das Land, sondern sorgt gleichermaßen auch für gute Einschaltquoten im Fernsehen und volle Gaststätten beim Public Viewing. Wer so richtig eintaucht in das Geschehen, beschäftigt sich schon Wochen zuvor mit Mannschaften, Stadien und Favoriten. Auch Buchmacher legen ihre Quoten fest. Wie das konkret aussieht, können Interessierte im Sportbereich von betway.com sehen.

Aber nicht nur die Welt der Sportwetten kommt bereits lange vor einer Weltmeisterschaft wie dieser in Bewegung. Auch die Musikbranche unternimmt regelmäßig Anstrengungen, um besondere Songs herauszubringen, die zur Hymne des Events werden sollen. Schon bei den letzten Weltmeisterschaften zeigte sich, dass es meist mehrere Lieder in die engere Auswahl schaffen, wenngleich es nur einen offiziellen WM-Song gibt. So war der internationale WM-Song in 2006 beispielsweise Bob Sinclair’s „Love Generation“, während sich hier in Deutschland auch Herbert Grönemeyer mit „Zeit, dass sich was dreht“ und die Sportfreunde Stiller mit „54, ’74, ’90, 2006“ neue Fans sichern konnten. Die internationalen Songs der letzten beiden Weltmeisterschaften waren Shakira’s „Waka Waka (This time for Africa)“ in 2010 und Pitbull’s „We are one (Ole Ola)“.

In diesem Jahr kommt der weltweite WM-Song von Nicky Jam feat. Will Smith & Era Istrefi und heißt „Live it up“. Zusätzlich steuert Coca Cola gemeinsam mit Jason Derulos Song „Colors“ einen weiteren mitreißenden Track bei, während Adel Tawil in Deutschland mit „Flutlicht“ um die Gunst der Hörer buhlt.

Musik kann also im Hinblick auf sportliche Events zum Markenzeichen und zum historischen Erkennungsmerkmal werden. Nicht nur eingefleischte Fans werden sich ganz bestimmt an die WM-Songs der letzten Jahre erinnern und die ein oder andere Zeile insgeheim mitsingen können.

Musik als Gemeinschafts-Förderer

Quelle: Pexels (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Musik als Gemeinschafts-Förderer

Teamsport unterscheidet sich in einigen Punkten deutlich von Einzel-Disziplinen wie Joggen oder Radfahren. Hier nämlich kommt es nicht nur auf die Leistungsfähigkeit des Einzelnen an, sondern gleichermaßen auf das Zusammenspiel aller Team-Kollegen. Ein gutes Gemeinschaftsgefühl ist daher das A und O, wenn es um erfolgreiche Karrieren im Teamsport geht. Und wer schon einmal einen selbständigen DJ bei der Arbeit beobachtet hat, weiß, dass die Auswahl passender Songs nicht rein zufällig geschieht.

Musik nämlich beeinflusst nicht nur die Psyche eines einzelnen Menschen, sondern kann auch ganze Gruppen einen und in Bewegung bringen. Im Teamsport kann das entscheidend sein, denn hören Mannschaften die gleichen Tracks vor einem wichtigen Spiel oder während des Trainings, wird die gegenseitige Empathie gefördert. Zusätzlich baut Musik im Teamsport Stress ab, kann Konflikte vermeiden und eine gemeinsame Basis schaffen. Emotionale Erlebnisse, die häufig mit Musik verknüpft sind, bilden dann den Kern des Zusammenhalts und können Sportler gemeinsam zu höheren Leistungen anspornen.

Share
Veröffentlicht unter Radio | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Musik und Sport: Die perfekte Kombination

Selbständig als DJ? Darauf kommt es an

Selbständig als DJ? Darauf kommt es an

Musik als berufliche Grundlage ist für viele Menschen ein echter Traum. Ob Komponist, Musiker, Inhaber eines Labels oder auch Discjockey: In allen Fällen dreht sich nicht nur privat, sondern auch im beruflichen Leben alles rund um Klang und Co. Im Angestelltenverhältnis aber ist es nur selten möglich, dem Traum von Musik-Leben zu folgen. Auch ambitionierte Hobby DJs stellen sich daher immer wieder die Frage, ob sich der Schritt in die Selbständigkeit für sie lohnt. Um das zu klären, braucht es einen umfangreichen Überblick.

Was angehende DJs können müssen

Wer glaubt, ein DJ müsse lediglich Musik mögen, liegt falsch. Um in dieser Branche wirklich erfolgreich arbeiten zu können, braucht es umfassendes Know-How im Thema Musik, denn ein Genre alleine kann nur die wenigsten DJs ernähren. Was auf den Plattenteller kommt und aus den Lautsprechern dringt, ist stets auch abhängig vom Publikum einer Veranstaltung oder den Besuchern eines Clubs. Wer auf einer Hochzeit zu Deep-House greift und romantische Songs vergisst, wird kaum weiterempfohlen werden und wer bei einem Badeseefestival ausschließlich langsamen Akustik-Pop spielt, sorgt für leere Tanzflächen. Es gilt also, ein feines Gespür für die Bedürfnisse des Publikums zu entwickeln und die Auswahl des jeweiligen Sets hiervon abhängig zu machen.

Privates Interesse am Zusammenstellen guter Sets ist eine wichtige Voraussetzung. (Quelle: theglassdesk (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Privates Interesse am Zusammenstellen guter Sets ist eine wichtige Voraussetzung. (Quelle: theglassdesk (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Wer sich in seiner Freizeit mit Musik beschäftigt, wird jedoch in aller Regel viel über Genres und angemessene Playlists wissen. Es lohnt sich, verschiedene Clubs zu besuchen und bei öffentlichen Veranstaltungen darauf zu achten, wie gut ein DJ sich auf das Publikum einstellt. Volle Tanzflächen sind ein guter Indikator dafür, dass der Mensch hinter den Turntables gerade alles richtig macht. Der Weg zur DJ-Karriere führt also nicht nur über das berühmte Learning-by-doing, sondern auch über aufmerksames Beobachten.

Eine Karriere als DJ sollte außerdem nicht von Null auf Hundert begonnen werden. Das Risiko, aufgrund mangelnder Erfahrung zu scheitern, wäre in diesem Fall schlicht zu groß. Besser ist es, zunächst nur im Alltag zu üben und Freunde um Rückmeldungen bezüglich eigener Sets zu bitten. Läuft hier alles gut, ist die nebenberufliche Selbständigkeit der nächste Schritt. Seinen Job zu kündigen und alles auf eine Karte zu setzen, sollten sich selbständige DJs nämlich erst dann trauen, wenn der neue Beruf genügend finanzielle Mittel in die private Kasse spült.

In Equipment investieren oder nicht?

Eine der wohl elementarsten Fragen vor der Selbständigkeit als DJ ist die nach dem eigenen Equipment. Schließlich lässt sich Musik nur dann professionell präsentieren, wenn die Anlage inklusive aller Zusatzmodule stimmt. Die Stereoanlage im Wohnzimmer mag noch ausreichen, wenn Freunde zu Besuch kommen, kann jedoch kein großes Publikum unterhalten. Auch die Art des Equipments muss definiert werden. Sollen es klassische Schallplattenspieler inklusive Pitch-Regler und Mischpult sein, oder setzt der DJ lieber auf Notebook und Software? Sehr umfangreiche Informationen zum Thema DJ-Equipment finden Interessierte in den Beiträgen von deejayforum.de.

Wer im Club auflegt, kann die vorhandene Anlage nutzen. (Quelle: Pexels (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Wer im Club auflegt, kann die vorhandene Anlage nutzen. (Quelle: Pexels (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Es ist abgesehen hiervon nicht immer notwendig, sofort viel Geld in eigenes Equipment zu investieren. Hier spielt nämlich auch die geplante Gestaltung der Selbständigkeit eine Rolle. Wer nur in Clubs auftritt, die bereits über eine eigene Anlage verfügen, muss sich kaum um eigenes Zubehör kümmern. Wer aber als Allround-DJ bei Veranstaltungen auflegt, kommt um eine umfangreiche Ausrüstung nicht herum. Dabei ist es durchaus möglich, DJ-Equipment zu mieten Gerade in der Anfangszeit, wenn die Auftritte sich noch nicht häufen, lohnt sich dieser Schritt. Zeigt sich aber, dass der Beruf des Discjockeys tatsächlich die persönliche Zukunft darstellt, ist das Zusammenstellen und Kaufen des persönlichen Equipments sinnvoll. Hier jedoch treten durchaus Kosten im mittleren vierstelligen Bereich auf den Plan.

Förmliches rund um den Start in die Selbständigkeit

Natürlich muss jeder Selbständige in Deutschland auch behördlich erfasst werden. Angehende Djs, die mit ihrer Arbeit selbständig Geld verdienen wollen, sollten daher zunächst ihre Gemeinde aufsuchen und eine Gewerbeanmeldung ausfüllen. Für die Bearbeitung fallen in aller Regel geringe Kosten an. Kurz nach der Anmeldung dann flattert ein Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ins Haus, der ausgefüllt und an das Finanzamt geschickt werden muss. Hier sollten sich DJs überlegen, wie viel Geld sie voraussichtlich mit ihrer Arbeit verdienen werden. Liegt der Verdienst im ersten Jahr unter 17.500 Euro, lohnt sich die Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung, da dann keine Umsatzsteuer abgeführt und berechnet werden muss.

Es lohnt sich, einen Plan für alle notwendigen Anträge zu erstellen. (Quelle: Pexels (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Es lohnt sich, einen Plan für alle notwendigen Anträge zu erstellen. (Quelle: Pexels (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Abgesehen von Finanzamt und Gemeinde muss auch die Krankenkasse über die neue Berufstätigkeit informiert werden. Hier wird es für viele Selbständige unter Umständen teuer, denn sich selbst zu versichern, kann hohe monatliche Kosten erzeugen. Einen potenziellen Ausweg aus dieser Situation bietet die Künstlersozialkasse, die in ihrem Infoblatt auch Discjockeys als potenziell zugangsberechtigt beschreibt. Ein Antrag entscheiden dann darüber, ob die Aufnahme gelingt. Und ist das der Fall, sinken die Kosten für Kranken- und Rentenversicherung erheblich, da die Künstlersozialkasse den „Arbeitgeberanteil“ übernimmt.

Share
Veröffentlicht unter Radio | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Selbständig als DJ? Darauf kommt es an

lulu Lalla ist da – Das Beste aus lulu.fm

lulu Lalla ist da – Das Beste aus lulu.fm

lulu Lalla - 5 neue Sender -

lulu Lalla – 5 neue Sender – Bildquelle lulu.fm

Jetzt gibt es noch mehr Vielfalt und gute Lalla im Radio. Mit lulu Lalla.
Das sind 5 neue Sender mit dem Besten aus lulu.fm. Hier bekommt ihr
beliebte Musikrubriken wie der “Golden Gay Hit” und
“Best of Eurovision Song Contest” ein eigenes Zuhause.
Die “G80th XL” und Resident-DJs ebenfalls.
Mit den neuen Sendern der lulu Lalla Familie startet lulu.fm
interessante Spartenprogramme für jedermann. Wenn Lalla, dann lulu.

lulu.fm – Gay Music Station
Das schwul-lesbische Metropolen-radio mit eingebauter Diskokugel.
Live aus dem lulu.fm-Loft in Köln.

lulufm auf Surfmusik.de hören

lulu Gold
Der „lulu.fm Golden Gay Hit“ bekommt ein eigenes Zuhause.
luluGOLD spielt nur Disko-Maxis und Disko-Raritäten aus den 70er –
DIE Hits aus dem Studio 54.

luluGold auf Surfmusik.de hören

lulu ESC
Der Sender für alle Fans des Eurovision Song Contest.
luluESC spielt die besten ESC-Hits aus diesem Jahr und aus
mehr als 60 Jahren ESC-Geschichte.

LuluESC auf Surfmusik.de hören

lulu 80XL
Die beliebte Musikshow „lulu.fm G80th“ stellt sich auf eigene Füße.
lulu80XL spielt nur handverlesene Maxis, Extended Versions oder
Remixe aus den 80ern.

lulu80XL auf Surfmusik hören

lulu Loft
Die lulu.fm Loft-Mixe gibt es nun non-stop.
luluLOFT ist der Bar- und Loungesender – 100% Deep House
und Vocal Deep House in the Mix.

luluLoft auf Surfmusik hören

lulu Club
Der neue Sender der lulu.fm-Resident DJs.
luluCLUB spielt die Mixe aus den DJ-Shows “Chronisch Elektronisch” und “Soulgood”.

luluClub auf Surfmusik hören

 

Mehr Infos gibt es auf lulu.fm

 

 

 

 

Share
Veröffentlicht unter Radio | Kommentare deaktiviert für lulu Lalla ist da – Das Beste aus lulu.fm

6 unschlagbare Geschenke für Musik-Fans und Musiker

6 unschlagbare Geschenke für Musik-Fans und Musiker

Musik ist ein fester Bestandteil des Lebens. Ohne sie wären die Fahrten zur Arbeit, Sport und sogar der Hochzeitstanz deutlich weniger stimmungsvoll und teilweise sogar völlig sinnlos. Es gibt Menschen, für die ist Musik nicht nur ein schöner Nebeneffekt, sondern Lebensinhalt. Tagein tagaus beschäftigen sie sich mit Interpreten, Songs und vielleicht sogar dem eigenen Instrument oder spielen in einer Band. Und feiern ebendiese Menschen ihren Geburtstag, muss Musik bei der Auswahl des Geschenks selbstverständlich eine tragende Rolle spielen.

1. Konzertkarten

Die meisten Musikfans haben einen oder mehrere Lieblings-Interpreten. Und ganz egal, in welchem Genre diese zu Hause sind: Ein Konzertbesuch ist das Höchste der Gefühle. Wer genau weiß, welche Band oder welcher Musiker den Beschenkten ins Schwärmen geraten lässt, schaut sich am besten auf der Webseite des Interpreten um. Hier finden sich in aller Regel konkrete Tourdaten und es lässt sich leicht herausfinden, wann das nächste Konzert im eigenen Land stattfinden wird. So kommt zum Beispiel Metallica in diesem Jahr nach Leipzig und auch Guns n‘ Roses geben sich 2018 gleich mehrmals die Ehre in der Bundesrepublik.

Wer Konzertkarten verschenkt, sollte jedoch einen Fehler vermeiden. Natürlich ist es wichtig, dass nicht nur eine einzige Karte überreicht wird, denn niemand macht sich gerne alleine auf den Weg zu einer Veranstaltung. Am schönsten ist es, wenn der Schenkende selbst zum Begleiter wird und sich zusätzlich als Fahrer zum Konzert anbietet. Und müssen einige Kilometer überwunden werden, um den Veranstaltungsort zu erreichen, kann auch eine Übernachtung im Hotel ein nettes Zusatz-“Bonbon“ darstellen.

2. Musikunterricht

Mancher Musikfan hat schon sein gesamtes Leben lang davon geträumt, ein eigenes Instrument zu spielen. Oft aber findet sich schlicht keine Gelegenheit hierzu, oder der insgeheime Wunsch muss wegen anderer Pflichten und Verbindlichkeiten in den Hintergrund rücken. Eigentlich schade, denn in so einigen Fans steckt selbst ein fähiger Musiker, der nur darauf wartet, endlich ans Tageslicht zu treten.

Geschenke Musiker Unterricht

Wer spät anfängt, kann dennoch viel lernen. (Quelle: RyanMcGuire (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Freunde und Verwandte, die von diesem Wunsch wissen, könnten dem Glück daher ein wenig auf die Sprünge helfen. Es gibt in nahezu jeder Stadt gute Musikschulen, die auch speziellen Unterricht für Erwachsene anbieten und Instrumente während der Anfangszeit verleihen. Ein paar Stunden als Gutschein und eventuell die Kosten für die Instrumentenmiete fallen hier an. Ist das für einen Schenkenden zu kostspielig, lohnt sich das Gründen einer kleinen Gemeinschaft. Und wer befürchtet, dass Erwachsene nicht mehr dazu in der Lage sind, ein Instrument zu lernen, irrt übrigens. Das berichtet auch der Musikwissenschaftler Heiner Gembris in einer Veröffentlichung und betont, dass Übung im fortgeschrittenen Alter ebenfalls gute Ergebnisse hervorbringen kann.

3. Nostalgie

Da Musik den Menschen von seiner Kindheit bis in das gehobene Alter hinein begleitet, erleben die meisten von uns einige besondere Dekaden. Ob nun die Achtziger, die Neunziger oder auch die Klänge der Fifties den Beschenkten besonders glücklich machen, wird meist von dessen Lebensgeschichte bestimmt. Gute Freunde haben eventuell sogar manch musikalische Epoche gemeinsam erlebt, Konzerte besucht und beim Klang alter Vinylplatten erinnerungswürdige Abende verbracht.

Geschenke Musiker Nostalgie

Die alten Platten vermissen viele Musikliebhaber ein Leben lang. (Quelle: lppicture (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Einige Jahre später sind eingefleischte Anhänger einer bestimmten Epoche nach wie vor begeistert von deren Musikern und Songs. Viele von ihnen bereuen es sogar, ihre alte Stereoanlage verkauft zu haben und wünschen sich eine Möglichkeit, wenigstens das gute Gefühl von damals noch einmal genießen zu können. Wer das weiß und mit seinem Geschenk voll ins Schwarze treffen will, kann daher einen USB Stick mit Musik verschenken. Je nach Speicherkapazität lassen sich hier zahlreiche Alben auf kleinstem Raum bündeln. Dass diese auf legalem Wege beschafft worden sein müssen, liegt selbstverständlich auf der Hand.

4. Bluetooth Lautsprecher

Musik als ständiger Begleiter macht den Menschen glücklich und passt zu jeder erdenklichen Situation. Auch im Freien, beim Picknick mit Freunden, am Badesee oder im Urlaub darf die entsprechende musikalische Untermalung nicht fehlen. Ein passendes Geschenk für Musikliebhaber könnte daher auch ein spezieller Bluetooth-Lautsprecher sein, der über einen leistungsstarken Akku verfügt. Dieser Lautsprecher kann mit dem Smartphone verbunden werden und spielt Musik in überraschend guter Qualität.

Je nach Lebensgestaltung des Beschenkten kann es auch sinnvoll sein, nach weiteren Ausstattungsmerkmalen eines Bluetooth-Speakers zu suchen. So gibt es beispielsweise wasserdichte Modelle, die auch am Strand genutzt werden können, ohne dass größere Schäden zu befürchten sind.

5. Eigene Autogrammkarten

Diese Geschenkidee eignet sich vor allem für all diejenigen, die selbst schon in einer Band spielen oder als Solo-Musiker unterwegs sind. Wer bereits über eine kleine Fangemeinde verfügt und regelmäßig Konzerte gibt, darf zu Recht stolz auf sich sein und hat ein Geschenk verdient, das diesem Umstand unterstreicht.

Selbst gestaltete Autogrammkarten sind daher eine originelle Möglichkeit, einem guten Freund oder Verwandten eine Freude zu machen. Wer bei der Gestaltung komplett eigenständig vorgehen will, findet einige kostenfreie Tools wie beispielsweise Canva im Netz und kann mit einem Foto des zu Beschenkenden die perfekte Autogrammkarte zusammenstellen. Für den Druck lohnt es sich, einen kleinen Preisvergleich durchzuführen, da sich die Konditionen teilweise deutlich unterscheiden. Besonders schön wirken die Karten, wenn sie auf Hochglanzpapier gedruckt werden. und wer möchte, schenkt gleich noch einen passenden Stift dazu.

6. Besonderes Equipment

Und wieder ein Geschenk für Musiker, die ihr Instrument bereits gut beherrschen. Wer schon lange Gitarre oder auch Schlagzeug spielt, hat auf seinem Lebensweg sicherlich einige Idole gefunden. Was Ringo Starr für Drummer sein könnte, ist Jimi Hendrix für dem ambitionierten Gitarristen.

Geschenke Musiker Equipment

Über schönes Equipment freuen sich Musiker immer. (Quelle: Didgeman (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Natürlich haben all diese Idole ihren ganz eigenen Stil und verfügten (oder verfügen) über besonderes Equipment. Wer sich ein wenig mit den Gewohnheiten und Vorlieben der großen Musiker befasst, wird dabei schnell einige Punkte finden, die sich auch zum Schenken eignen. Drumsticks mit einem Autogramm von Ringo Starr zum Beispiel, oder – bei größeren Budgets – eine Fender Stratocaster, wie sie Jimi Hendrix gespielt hat. Aber auch Gitarrengurte, Plektren, Mikrofone und Co. lassen sich zu besonderen Anlässen gut verpacken und verfehlen ihre Wirkung nicht.

Share
Veröffentlicht unter Radio | Kommentare deaktiviert für 6 unschlagbare Geschenke für Musik-Fans und Musiker

Aus alsterradio wird ROCK ANTENNE Hamburg

Aus alsterradio wird ROCK ANTENNE Hamburg

Am kommenden Montag, 9. April 2018, geht um 5 Uhr die Rock Antenne Hamburg
als Nachfolger vom alsterradio auf Sendung.

Maren & AC

Maren & AC – Bildquelle: alsterradio.de

Dem Kult-Duo „Maren & AC“ wurde gekündigt.

Alsterradio ging 1991 aus dem Privatsender Radio 107 hervor, der seit 1987 auf der Frequenz 106,8 MHz sendete.

ROCK ANTENNE Hamburg

ROCK ANTENNE Hamburg – Bildquelle : alsterradio.de

Die ROCK ANTENNE Hamburg spielt zukünftig den besten Rock nonstop mit den größten Rocksongs aller Zeiten.

ROCK ANTENNE Hamburg auf Surfmusik hören

 

Share
Veröffentlicht unter Radio | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Aus alsterradio wird ROCK ANTENNE Hamburg

Rock am Ring 2018

Rock am Ring 2018

  1. – 3. Juni 2018

Nürburgring Grand-Prix Strecke 2

53520 Nürburg

Dieses Jahr sind voraussichtlich folgende Künstler dabei:

Foo Fighters, Thirty Seconds to Mars, Rise Against, Casper, Marilyn Manson, Avenged Sevenfold, Stone Sour, A Perfect Circle, Parkway Drive, Good Charlotte, Bullet For My Valentine, Hollywood Undead, Enter Shikari, Body Count feat. Ice-T, Black Stone Cherry, Asking Alexandria, Meshuggah, Callejon, Caliban, Nothing But Thieves, Bilderbuch, Milky Chance, Kaleo, Trailerpark, Kettcar, RAF Camora, Jimmy Eat World, Walking On Cars, UFO361, Alma, Yung Hurn U.A

Rock am Ring 2018

 

Offizielles Rock am Ring Webradio ist „bigFM Rock am Ring“

Das Webradio von bigFM spielt die aktuelle und ehemalige Headliner mit ihren größten Hits aus Rap, Hip-Hop, Rock und Classic Rock.

bigFM Rock am Ring Webradio auf Surfmusik hören

Share
Veröffentlicht unter Radio | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Rock am Ring 2018

Wandel im Wohnzimmer: Das Verschwinden der Stereoanlage

Wandel im Wohnzimmer: Das Verschwinden der Stereoanlage

Ein spannender Generationswechsel ist in Wohnzimmern zu beobachten. Während sich moderne Technik und Pantoffelkino einträchtig zu den Siegern zählen dürfen, gibt es einen großen Verlierer. Die Stereoanlage, wie sie über Jahrzehnte hinweg genutzt und geschätzt wurde, hat ihren Statussymbol-Charakter längst verloren. Doch nicht nur das: Neue Technik verändert auch die Art und Weise, die Menschen mit der „Ware Musik“ umgehen.

Die Stereoanlage: Eine kleine Zeitreise

Wer noch vor den Fünfzigerjahren geboren wurde, konnte bis heute den gesamten Lebenszyklus der Stereoanlage miterleben. Musiktruhen in den Fünfzigern nämlich waren die ersten Vorfahren der Anlagen, die später mehr können sollten. Damals aber mussten sich Verbraucher mit monophonem Ton begnügen. Stereophone Geräte und Medien kam erst zum Ende des Jahrzehnts in den Handel und beim Rundfunk in Westdeutschland wurde ab 1963 stereophon gesendet. Das Radio also führte Musikfans zum ersten Mal vor „Ohren“, dass Stereo sehr viel mehr kann als Mono. In aller Konsequenz steig die Nachfrage nach stereofähigen Endgeräten. Sie konnten Schallplatten abspielen, Radio empfangen und verfügten teilweise auch über ein Tonbandgerät.

Groß und teuer: Stereoanlagen waren über Jahrzehnte hinweg wichtige Statussymbole. (Quelle: Webster2703 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Groß und teuer: Stereoanlagen waren über Jahrzehnte hinweg wichtige Statussymbole. (Quelle: Webster2703 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Der moderne Wandel hielt in den späten Sechzigerjahren Einzug in die Welt der Stereoanlagen. Jetzt war die Zeit reif für riesige Kombigeräte, die mit zwei Lautsprechern daherkamen. Auch Innenleben und Technik veränderten sich. Zu den genannten Komponenten gesellten sich auch Kassettendecks und Verstärker. In den Achtzigern dann schlug die Stunde der HiFi-Türme. Sie waren dennoch so riesig, dass sie in vielen Haushalten als Möbelstück aufgestellt wurden. Leisten konnte sich diesen Luxus indes nicht jedermann, denn Stereoanlagen waren damals richtig teuer. Häufig wurde für die Anschaffung ein Expresskredit aufgenommen, denn nur wenige Personen konnten sich solch eine Summe zusammensparen.

Auch nach den Achtzigern hatte die Stereoanlage noch nicht ausgedient. Jetzt verfügte das Statussymbol über CD-Spieler und die Option, sie mit Fernsehern oder auch Videorekordern zu verknüpfen. Spätestens mit dem Jahrtausendwechsel dann läutete die Industrie das Zeitalter der modernen Heimkino-Anlagen ein. Ab diesem Punkt aber vollzog sich ein derart rasanter Wandel und Fortschritt, mit dem Stereoanlagen langfristig nicht mehr mithalten konnten. War die CD noch kompatibel, sorgte die Erfindung des MP3 Formats für sinkende Beliebtheit der Stereoanlage.

Warum Stereoanlagen heute nicht mehr zeitgemäß sind

Zeitgemäß ist also kein Adjektiv, das sich heute in Bezug auf Stereoanlagen nutzen lässt. Das Interesse in der Bevölkerung an diesen Geräten ist beträchtlich gesunken. Sogar eine Umfrage belegt das. Hier gaben 23,69 Prozent der Befragten an, überhaupt kein Interesse an Informationen zu Stereo- oder HiFi-Anlagen zu haben. 20,33 Prozent bezeichneten sich als kaum interessiert und 20,05 Prozent konnten immerhin etwas Interesse bekunden.Warum aber ist das so?

Einer der Hauptgründe für die Verdrängung der Stereoanlagen aus heutigen Wohnzimmern ist die moderne Technik. Es braucht schlichtweg keine großen Anlagen mehr, um Musik zu hören. Und auch wenn Schallplatten inzwischen eine wahrhaftige Rennaissance erleben, sinkt der Absatz im Bereich CD rasant. Hierüber berichtete bereits im Jahr 2015 auch die Welt: „Im vergangenen Jahr nahm die Branche erstmals mehr mit digital verkaufter oder verliehener Musik ein als mit CD-Verkäufen.“ (Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/article139554425/Die-CD-hat-den-Kampf-gegen-das-Streaming-verloren.html)

Drahtlose Lautsprecher haben der klassischen Stereoanlage viel voraus. (Quelle: StockSnap (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Drahtlose Lautsprecher haben der klassischen Stereoanlage viel voraus. (Quelle: StockSnap (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Einen echten Ausweg aus der Misere finden Hersteller von Stereoanlagen nicht. Die Beliebtheit der großen Geräte sinkt und zeitgleich explodiert das Interesse der Bevölkerung an deutlich flexibleren Möglichkeiten. Ganz oben auf der Liste der größten Konkurrenten stehen drahtlose Systeme. Sie lassen sich per W-Lan oder Bluetooth mit dem Internet oder einem Speichermedium verbinden und können Musik praktisch überall zugänglich machen. Mit Musik-Streaming gekoppelt ergibt sich für den Verbraucher eine nie gekannte Vielseitigkeit. Lautsprecher, die sich per Multiroom-Funktion in jedem Raum einzeln oder auch gemeinsam steuern lassen, sind die Stereoanlagen der Moderne.

Weiter an Boden verliert die klassische Anlage auch dank intelligenter Assistenten wie Amazons Alexa oder Google Home. Längst können sie Online Radio abspielen, sich mit unterschiedlichsten Streaming-Diensten verbinden und in jedem Raum des Hauses per Sprache oder App steuern lassen. Dass die Hersteller auch im Bereich Klangqualität ihre Hausaufgaben gemacht haben, beweisen moderne Lautsprecher, die trotz ihrer geringen Größe für ausgewogenen Klang sorgen.

Ware Musik: Tschüss Stereoanlage, hallo Schnelllebigkeit

Letztlich also ist es eine logische Konsequenz des technologischen Wandels, dass Stereoanlagen zunehmen von der Bildfläche verschwinden. Sie lassen sich nicht spontan mit ins Badezimmer oder den Urlaub nehmen und verfügen über einen Funktionsumfang, der heute kaum mehr in Anspruch genommen wird. Streaming löst CD ab und Online Radio lässt den klassischen UKW-Empfänger alt aussehen.

Eine CD legen heute nur noch die wenigsten Menschen regelmäßig ein. (Quelle: Bru-nO (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Eine CD legen heute nur noch die wenigsten Menschen regelmäßig ein. (Quelle: Bru-nO (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Was aber passiert mit der Musik an sich? Vieles bleibt gleich. So wissen Frauen, Männer und Kinder, dass ein Leben ohne Musik schlicht langweilig und eintönig wäre. Musik macht uns glücklich, das belegt auch die Wissenschaft. Wie glücklich der einzelne Mensch aber ist, entscheidet er heute selbst. Sich mit Mainstream-Radiosendern zufriedenzugeben, erscheint nicht sinnvoll, denn deren Angebot ist nicht auf die individuellen Wünsche des Einzelnen ausgelegt. Individualität aber ist genau das, was sich der Mensch wünscht.

Das aber führt zu einer Form des Musik-Konsums, der Genuss und Muße in Gefahr bringt. Die breite Verfügbarkeit nahezu unendlich vieler Songs und Alben macht den Hörer wählerisch. Und hat er sich an einem Interpreten „satt gehört“, wird kurzerhand ein neuer gesucht. Sich mit der Musik wirklich auseinanderzusetzen und ein und demselben Lied über Wochen hinweg etwas abgewinnen zu können: Unvorstellbar. Der Untergang der Stereoanlage also ist nicht nur ein Zeichen für den voranschreitenden technischen Wandel, sondern auch für die sinkende Bedeutung, die Musik als Kunstform genießt. Gut hat es da, wer sich dennoch Auszeiten gönnen und wie früher im Sessel seine Lieblingslieder immer und immer wieder genießen kann.

Share
Veröffentlicht unter Radio | Kommentare deaktiviert für Wandel im Wohnzimmer: Das Verschwinden der Stereoanlage

Maretimo Lounge Radio – Sendestart

Sendestart in Augsburg für das Maretimo Lounge Radio

Das in Augsburg (Gersthofen) ansässige Musiklabel „Maretimo Records“ der Manifold Music GmbH, eröffnete am 12. März 2018 den Internet-Radiosender „Maretimo Lounge“.

In einem nicht moderierten 24 Std Musikprogramm, wird dem anspruchsvollen Hörer, moderne Lounge & Chillout Musik (nonstop gemixt) zur Entspannung serviert.

Maretimo-Lounge Webradio

Maretimo-Lounge Webradio – Bildquelle www.maretimo-records.com

Musikchef und Betreiber des Senders ist: Michael Maretimo-Baur, der es als „DJ Maretimo“ mit seinen wöchentlichen Radiosendungen und CD Veröffentlichungen namens „Maretimo Sessions“,auf verschiedenen nationalen und internationalen Sendern zu großer Bekanntheit gebracht hat.(u.a. tägliche Ausstrahlung für Robinson Club)

DJ Maretimo steht wie kein anderer, für die moderne Art der Entspannungsmusik und ist neben seinem Debüt als Radiobetreiber, auch erfolgreicher: Autor, Musikverleger und Labelinhaber, mit über 20 jähriger Berufserfahrung im Bereich: Lounge & Chillout Musik.

Verschiedene Auszeichnungen wie beispielsweise der „Play Button Silver“, verliehen vom
US Konzern Youtube für 100.000 Follower und 90 Millionen Videoaufrufe zieren seine Vita.

Das „Maretimo Lounge Radio“ ist ein ideales Angebot für alle anspruchsvollen Hörer von Lounge und Chillout Musik und mit seinen edlen Nonstop-Mixen, eine einzigartige Bereicherung für die Radiolandschaft.

Mehr Infos auf Maretimo-Records.com

Maretimo Lounge Webradio auf Surfnusik hören

 

Share
Veröffentlicht unter Radio | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Maretimo Lounge Radio – Sendestart