Junge Musiker – So werden Talente erfolgreich

Junge Musiker – So werden Talente erfolgreich

Die Beach Boys, die Beatles und die Rolling Stones – sie alle waren eher zufällige Entdeckungen der Musikindustrie des vergangenen Jahrhunderts. Agenten mussten Kontakt aufnehmen, um anschließend ihre Fühler bis zu den großen Plattenfirmen auszustrecken. Seither hat sich am Weg zum Ruhm für junge Musiker viel geändert. Worauf es heute wirklich ankommt, um eines Tages auf der ganz großen Bühne zu stehen, das sehen wir uns hier in diesem Artikel an.

Streamingdienste als Sprungbrett

Streamingdienste werden in diesen Tagen gerne als die Störenfriede in einer sonst heilen Welt der Musik dargestellt. Dabei können sie gerade für junge Talente besonders wichtige Dienste leisten. Wer sich gezielt auf die dortige Community konzentriert, kann in der Zeit der Algorithmen schnell bis ganz nach vorne kommen. Entsprechend stark ist der Fokus, den viele junge Bands und Künstler auf Spotify und Co. legen.

Bild von Sammy-Williams auf Pixabay

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Der große Mehrwert sind dabei weniger die Einnahmen, welche direkt über die Streamingdienste verbucht werden können. In der Regel sind mit tausenden Klicks nur wenige Euro zu verdienen, die kaum der Rede wert sind. Wichtiger ist stattdessen die Chance, mit einem großen Publikum in Kontakt treten zu können. Sobald der erste Widerstand durchbrochen ist, kann auf den Streamingdiensten ein exponentielles Wachstum in Gang gesetzt werden. Im Idealfall sorgt dieses für die Aufnahme in verschiedene Playlists, wodurch die Songs weitere Verbreitung finden. Sogar gekaufte Klicks werden oftmals in Betracht gezogen, um diesen Mechanismus in Gang zu setzen. Unter Umständen kann dieses Geld erfolgreich investiert sein.

Eine eigene Webseite ist entscheidend

Neben dem Auftritt im öffentlichen Raum der Streamingdienste ist auch die eigene Webseite von großer Bedeutung. Dort haben junge Musiker die Möglichkeit, sich selbst in ein gutes Licht zu rücken. Damit zum Beispiel der nächste Veranstalter darauf aufmerksam wird, muss das passende Ranking gelingen. Agenturen wie Performanceliebe arbeiten darauf hin, dass Webseiten bei spezifischen Suchanfragen höher gelistet werden. Je besser die Platzierung, desto höher ist auch der Traffic, der anschließend verzeichnet werden kann.

Ein wichtiges Instrumentarium, das dafür verwendet wird, ist der Erwerb von Backlinks. Sie weisen von verschiedenen Webseiten auf die eigene Plattform und suggerieren dadurch eine besonders hohe Relevanz. Somit ist das Platzieren von Backlinks eine der wichtigsten Methoden im Online Marketing. Weitere Infos zu diesem Thema sind hier zu finden.

Neben dieser Optimierung des Rankings spielt selbstverständlich die Gestaltung der Seite eine große Rolle. Musiker werden in der Gesellschaft als Künstler mit einem besonderen Gespür für Ästhetik wahrgenommen. Genau dies muss sich auch in der Gestaltung der Seite deutlich niederschlagen. Vorgefertigte Designs oder eine aus der Zeit gefallene Optik sind dagegen nicht dazu in der Lage, Besucher wirklich zu überzeugen.

Auftritt in den sozialen Medien

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der für den Aufstieg als Musiker an Bedeutung gewonnen hat, sind Auftritte in den sozialen Medien. Neben den absolvierten Auftritten gewinnen Musiker vor allem hier die notwendige Fangemeinde. Bei den verschiedenen Auftritten in der Öffentlichkeit ist es wiederum möglich, dezent und geschmackvoll Werbung für die eigenen Kanäle zu machen.

Instagram, Twitter und Co. sind außerdem ein wichtiger Schlüssel zur direkten und kostenlosen Kommunikation mit den Fans. Fortan muss nicht mehr mit Plakaten gearbeitet werden, um auf den nächsten Auftritt aufmerksam zu machen. Stattdessen reicht im Idealfall schon ein einzelner Post aus, um damit tausende Menschen zu erreichen. Diesen Support gibt es in der Folge nicht nur in der eigenen Region. Stattdessen bietet sich in ganz Deutschland die Möglichkeit, vor Ort an die Menschen heranzutreten.

Hinzu kommt die Tatsache, dass der Erfolg vieler Künstler der letzten Jahre auch auf ihre Präsenz im digitalen Raum zurückzuführen ist. Ohne eine gute musikalische Qualität in Abrede stellen zu wollen, war ihr Aufstieg ein Phänomen des Internets. Einzelne Videos oder Songs, die „viral“ gehen konnten, reichten in der Folge aus, um einen prominenten Status zu erlangen. Je besser Künstler also dazu in der Lage sind, sich an die Wünsche und Gewohnheiten dieser Zielgruppe anzupassen, desto eher stellen sich auf diesem Wege auch die ersehnten Erfolge ein.

Live-Erlebnisse für erste Anhänger

Unter dem Strich sind all diese Aspekte nicht dazu in der Lage, den Wert von Konzerten direkt zu ersetzen. Wer viel Mühe auf das Schreiben eigener Songs verwendet hat, kann mit diesen sein Publikum am besten erreichen und berühren. Üblicherweise startet die Karriere mit ersten Auftritten als Vorband. Diese haben den Vorteil, dass andere Headliner schon ein großes Publikum anziehen, das nun auch mit den eigenen Werken in Kontakt kommt. So wächst die Wahrscheinlichkeit, den einen oder anderen Hörer neu als Fan zu gewinnen.

Bild von Free-Photos auf Pixabay

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Auf der anderen Seite tragen Konzerte ihren Teil dazu bei, dass sich die eigenen Fähigkeiten weiterentwickeln. Dies gilt zum einen für die Präsenz auf der Bühne, die gerade für junge Bands oft ein Risiko darstellt. Auf der anderen Seite klappt die Interaktion der verschiedenen Musiker im Laufe der Zeit immer besser. Je eher eine Band auf diese Art und Weise zu einer Einheit wird, desto eher werden auch langfristige Erfolge auf diesem Gebiet möglich sein. Neulinge tun aus dem Grund gut daran, erst einmal alle Angebote anzunehmen, die ihnen zur Verfügung stehen. Selbst während der Einschränkungen durch Corona bietet sich immer wieder die Möglichkeit, passende Events zu finden, die der nächste kleine Schritt auf dem Weg zu den Erfolgen sein können.

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