Surfen, Casino spielen und Co. – welche Musik passt wozu

Surfen, Casino spielen und Co. – welche Musik passt wozu?

Wer hat sie nicht, diese Playlist für spezielle Situationen im Alltag? Ob es die lange Nacht der Schlagermusik beim Kochen oder Einkochen ist, die Technoliste, deren Bässe dem Schmutz beim Hausputz helfend zum Putzlappen den Garaus machen oder die »Montagmorgenliste« auf den Weg zum Büro, die hilft, den Frust über den neuen Wochenstart herauszulassen, bevor der Chef oder die Kollegen den eigenen Weg kreuzen. Durch die Digitalisierung ist nicht allein das Erstellen solcher Listen einfacher geworden, es sind auch noch ganz neue Situationen hinzugekommen: Surfen, im Online-Casino zocken, Computergames, aber selbst beim digitalen Lernen kann sich Musik als passend erweisen. Aber welche Musik passt wozu?

Surfen, Casino spielen und Co. – welche Musik passt wozu

Abbildung 1: Beim Surfen im Netz entscheidet sicherlich der eigene Geschmack am deutlichsten. Bildquelle: @ Glenn Carstens Peters / Unsplash.com

Surfen – hier herrscht freie Auswahl

Das Surfen im Internet kann vielseitig ausfallen. Während die einen unter dem bloßen Surfen das Checken von Facebook und Co. verstehen, surfen andere, indem sie Nachrichten oder die Börsenkurse checken. Andere wiederum schauen sich Clips und Streams an oder hören einen Podcast, was natürlich die Musikwahl ad absurdum führt. Trotzdem soll eine Liste folgen:

  • Social Networking – hier passen die Charts nahezu perfekt. Natürlich lässt sich hier der eigene Geschmack mit einbinden, denn es brauchen nicht die allgemeinen Top-100-Landescharts zu sein, es kann auch die Hip-Hop-Hitliste oder aber die Schlager-Top-100 sein.
  • Nachrichten und Co. – bei diesem Surfvergnügen kommt es nicht allein auf den eigenen Geschmack, sondern auf die Konzentrationsfähigkeit an. Nicht jeder kann sich gut auf Texte oder Zahlen konzentrieren, wenn im Hintergrund Musik läuft. Ist dies der Fall, eignet sich leise Musik, möglichst instrumental ganz gut. Soundtracks sind ein gern genutztes – und praktisches – Mittel der Wahl.

Wer sich hin und wieder einen kleinen Scherz erlauben und sich beim Surfen weit weg an die schönsten Küsten der Welt träumen will, dabei beinahe schon das Meerwasser auf der Haut spüren will, der kann sich die Surfer-Playlist zusammenstellen.

Die in den 60er-Jahren aufkommende Surfmusik ist auch heute noch erhältlich und kann das Onlinesurfen definitiv in eine ganz andere Richtung treiben. Doch Vorsicht: Bei Surfin` USA, Sufin` Bird und Co. ist nicht ausgeschlossen, dass das Fernweh durch die Ohren direkt ins Hirn strömt.

Casino und Computerspiele – Bässe dürfen nicht fehlen

Passionierte Onlinezocker haben häufig ihre persönliche Playlist. Sie treibt sie in Schlachten an, feuert sie an, wenn sie sich durch die dunklen Gänge und Level eines Spiels bewegen. Dabei ist die Playlist nicht unbedingt spielabhängig, sondern variiert gerne nach Laune. Ja, so mancher Gamer hat den Egoshooter schon mit Helene Fischer bestritten. Im Online-Casino läuft oft schon automatisch Musik, aber die muss ja nicht immer nach dem eigenen Geschmack sein. Auch die Anbieterwahl generell sollte stets mit einem wachsamen Auge erfolgen. Mehr über seriöse Online Casinos in Deutschland findet sich auf dieser Website.

Dennoch, wenngleich der eigene Geschmack immer eine Rolle spielt, so eignen sich beim Zocken basslastige Musikrichtung, denn:

  • Rhythmus – der deutlich, selbst der beim Spielen zu hörende Bass hilft dabei, einen guten Spielrythmus zu finden. Das ist beim Shooter ebenso wichtig wie bei FIFA, Formel 1 oder beim Gaming in Online-Casinos.
  • Antrieb – beim Stichwort »We will rock you« haben die meisten Menschen automatisch einen ganz bestimmten Rhythmus im Kopf. Insgesamt wirken Bässe bei Techno, Metal, aber auch anderen Musikrichtungen ein wenig wie das Klatschen von Publikum. Im Spiel kann dieser »Applaus« somit einen wahnsinnigen Antrieb verleihen.

Und welche Songs passen nun in die Playlist, wenn es um Online-Casinos und das Gaming geht?

  • We will rock you – Queen
  • Money In The Grave – Drake ft. Rick Ross
  • Till I Collapse – Eminem
  • Clique – Kanye West
  • Losing it – Fisher
  • Hypnotized – Oliver Koletzki
  • Moshi Moshi – Steve Aoki
  • Bitcoin – Betoko
  • Along Came Polly – Rebuke

Digitales Lernen und Basteln – Soundtracks

Im Internet wird beileibe nicht nur »gedaddelt«, sondern effektiv gelernt. So viele Menschen nehmen an Online-Workshops teil oder bilden sich über Online-Vorlesungen weiter, dass das Surfen in vielen Bereichen längst die Hörsäle oder Bibliotheken ersetzt haben. Doch auch abseits eher offizieller Lehrveranstaltungen gibt es viel zu lernen: Tutorials, Bastelvideos, Ratgeber und Anleitungen zu so vielen faszinierenden Dingen, dass in der Tat jeden Tag etwas Neues gelernt werden kann. Doch mit welcher Musik?

  • Instrumental – Lernen setzt Konzentration voraus. Instrumentale Stücke sind nun wesentlich zielführender, da sie weniger ablenken, störende Nebengeräusche aber weiterhin ausblenden.
  • Soundtracks – sie können, müssen aber nicht hilfreich sein. Soundtracks zu einem Film oder einer Serie, den oder die man selbst mag, lenken oft ab – im Kopf laufen automatisch die jeweiligen Szenen ab. Hier muss jeder für sich testen, ob es funktioniert.

Wer keine Lust auf instrumentale Stücke hat, der kann auch fremdsprachige Bands suchen und nutzen. Die Maßgabe ist, dass in einer Sprache gesungen wird, die man nicht versteht. So lenkt der Text nicht ab. »Wardruna« kann sich bei Konzentrationsarbeiten als recht hilfreich erweisen.

Digital Sport – Übungen aus dem Internet

Er wird »Onlinesport« genannt, obwohl nur die Anweisung digital erfolgt. Doch rund um den Sport gehört Musik quasi mit dazu – ganz egal, ob der Personal Trainer auf dem Bildschirm die nächsten 50 Liegestützen androht oder mit Freunden zusammen via Videochat auf dem Hometrainer die Alpen überquert werden. Hier einige Ideen für den Sport:

  • Power – Kanye West
  • Runnin` (Lose it All) – Naughty Boy feat. Beyoncé
  • One Kiss – Calvin Harris & Dua Lipa
  • Remedy – Alesso
  • Sick Boy – The Chainsmokers
  • Thunderstruck – AC/DC
  • Shelter – Porter Robinson & Meadon
  • Survivor – Destiny`s Child
  • Eye of the Tiger – Survivor
  • Rain on Me – Lady Gaga
  • Pump it Up – Endor
  • Hotter than Hell – Dua Lipa
  • Roar – Katy Perry

Je nach Musikdienst hilft es übrigens, einfach mal nach fremden Playlists zum gewünschten Thema zu finden. Neben der »Metal zum Aufwachen« finden sich auch genügend Listen rund um Sport, Zocken, Online-Surfen und zum Lernen. Natürlich sorgt auch das richtige Online-Radio für den nötigen Schwung.

Digital Sport – Übungen aus dem Internet

Abbildung 2: Mit der richtigen Musik macht das eigene Workout gleich nochmal so viel Spaß. Bildquelle: @ Jonathan Borba / Unsplash.com

Fazit – Musik unterstützt immer

Musik gehört zum Surfen oder der allgemeinen Nutzung des Internets beinahe schon mit dazu. Sie hilft, unerwünschte Nebengeräusche, wie das Staubsaugen des Nachbarn, auszublenden, feuert mitunter an und kann beim Lernen helfen: Wer es schafft, bestimmte Informationen mit einem Song in Verbindung zu bringen, der wird die Informationen stets abrufen können, wenn er den Song im Geiste abspielt.

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