Wir sind #Musik!

Wir sind #Musik!

Verwirrung um gleichen Namen: Europas größtes Webradio #Musik
prüft rechtliche Schritte gegen neuen Twitter Musikdienst „#music“.

Das Online Radio Unternehmen RauteMusik GmbH aus
Nordrhein Westfalen lässt markenrechtliche Schritte gegen Twitter prüfen.
Als Betreiber von „#Musik“, dem reichweitenstärksten Webradiosender
in Europa, befürchtet das Unternehmen Verwechslungen mit dem neu
gestarteten Musikdienst von Twitter. Dieser war Mitte April
unter dem Namen „#music“ in Amerika, Australien sowie
Großbritannien und Irland gestartet.

#Musik Gründer und Geschäftsführer Yehya El Omari (30):
„Wenn der neue Musikdienst von Twitter unter diesem Namen
hier in Deutschland startet, sehen wir eine echte Verwechslungsgefahr.
Um unser Unternehmen zu schützen, haben wir 2010 ganz bewusst
die Wortmarke „RauteMusik“ sowie das ursprüngliche Logo des Senders
als Bildmarke beim Deutschen Patent und Markenamt in München eintragen lassen.“

Vom Hobbyprojekt zur etablierten Medien und Onlinemarke

Hinter #Musik stecke eine großartige Geschichte. „Wir haben in zehn Jahren
aus einem Hobbyprojekt mit viel Kraft und Herzblut eine etablierte Medien und Online
Marke geformt.“

Inzwischen verfolge #Musik ein klares Geschäftsmodell. „Mit unserem professionell
gemachten Webradio erreichen wir über 17 Spartensender täglich
mehrere hunderttausend Einschaltungen.

Diese Mediakraft vermarkten wir erfolgreich an Werbekunden“, so Timo
Mauter, ebenfalls Geschäftsführer von RauteMusik.

Branchenkennern zufolge erwägt Twitter, seinen Musikdienst in Deutschland ebenfalls
zustarten. „Wenn das so kommt, werden wir für unseren Namen kämpfen“, kündigt der
25jährige an. „Wir sind seit zehn Jahren #Musik. Und das wollen wir auch bleiben.“

RauteMusik ist markenrechtlich geschützt

Dafür greifen die Jungunternehmer auf die juristische Kompetenz der renommierten
Wirtschaftskanzlei Brock, Müller, Ziegenbein aus Kiel zurück. Die überregional bekannte
Rechtsanwalts und Notarsozietät ist unter anderem auf Medien, IT
und Markenrecht spezialisiert.

Rechtsanwalt Dr. Christian Wolff: „Nach unserer juristischen Bewertung sehen
wir in dem Begriff #music eine Verwechslungsgefahr mit der für die RauteMusik GmbH
eingetragenen Marke RauteMusik. Sollte Twitter also einen Musikdienst mit Namen #music
oder #musik auch in Deutschland starten, sähen wir gute Erfolgsaussichten für eine
markenrechtliche Auseinandersetzung.“

Das Internetradio #Musik gehört zu den wenigen Sendern in Deutschland, die ein reines
Online Webradio Angebot wirtschaftlich betreiben. Gesellschafter der RauteMusik GmbH
sind unter anderem der Hamburger Medienunternehmer Frank Otto und die Nordwest
Zeitung aus Oldenburg.

Hintergrund RauteMusik Gmbh und www.rautemusik.fm:

Die RauteMusik GmbH betreibt mit #Musik (www.rautemusik.fm) eine Webradioplattform
mit derzeit 17 unterschiedlichen Spartensendern, die alle gängigen Musikgenres bedienen:
von Pop über Techno bis zu orientalischer Musik.

Im Gegensatz zu reinen Technologieplattformen für Musik sind die
Spartenkanäle gestaltet und moderiert. Dabei erreichen die Sender zusammen über 15 Mio.
Einschaltungen pro Monat. In der Primetime von 18.00 bis 20.00 Uhr sind das
täglich bis zu 36.000 Musikfans.

Derzeit sind bei RauteMusik.FM 150.000 Nutzer registriert. Die Programme werden von
320 Moderatoren und DJs in ganz Deutschland gemacht.

#Musik wurde im April 2003 von Yehya El Omari als Hobby Projekt gegründet und ist seitdem
kontinuierlich gewachsen. Seit 2010 firmiert das Unternehmen als GmbH.

#Musik wird seit mehreren Jahren erfolgreich vom Audiovermarkter RMS in Hamburg vermarktet.

Hintergrund Twitter Musikdienst „#music“:

Am 18. April 2013 hat das US amerikanische Unternehmen Twitter seinen Musikdienst #music
vorgestellt.

Das Raute Zeichen ist dabei eine Anlehnung an die beim Kurznachrichtendienst üblichen
Hashtags, die die einzelnen Stichwörter bzw. Themen markieren.
Nach Angaben des Unternehmens mit Sitz in San Francisco sollen Twitter Anwender
über den Zusatzdienst leichter erfahren, welche Musik gerade angesagt ist und sich diese Songs
auch anhören können. Quellen der Songs sind iTunes, Spotify und Rdio.

Bisher ist das Angebot in den USA, Kanada, Irland, Australien, Neuseeland
und Großbritannien verfügbar.

Quelle: rautemusik.fm

#Musik Channels auf Surfmusik.de

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