Die Webseite als Zentrum der Selbstdarstellung

Allein 17,4 Millionen Webseiten mit der Endung .de gab es 2022. Hinzu kommen noch andere Endungen, etwa .com oder .info. Nicht nur Unternehmen schwören auch diese Form der Selbstdarstellung. Der Betrieb einer Homepage ist trotz Social Media auch im privaten Bereich weitverbreitet.

Website

Das Schaufenster eines Unternehmens
Die meisten Webseiten werden zu gewerblichen Zwecken erstellt. Das Erstellen einer professionell gestalteten Homepage hat verschiedene Vorzüge:

  • das Unternehmen wird von potenziellen Kunden besser gefunden
  • durch die Präsenz im Internet lassen sich Kosten für das analoge Marketing sparen
  • das Online-Marketing ist günstiger als klassische Zeitungs- oder Fernsehwerbung
  • im Internet lassen sich Zielgruppen ohne große Streuverluste ansprechen
  • eine Webseite baut beim potenziellen Kunden Vertrauen auf
  • eine Karriereseite weckt Interesse bei Fachkräften
  • die Homepage gibt viel Raum, um die Produkte und Dienstleistungen vorzustellen



Möglicherweise werden durch den Internetauftritt auch Lieferanten aufmerksam. Vielleicht können sie Materialien oder Teile günstiger oder in einer höheren Qualität als der bisherige Anbieter liefern. Das Netz wird auf diese Weise zu einem Ort, an dem Unternehmer neue Geschäftsbeziehungen knüpfen können. Dadurch entfallen die teuren Besuche auf Messen, die zudem einen enormen zeitlichen Aufwand bedeuten.

Verschiedene Online-Plattformen verknüpfen
Die Unternehmens-Webseite kann im Zentrum eines ganzen Online-Marketingsystems stehen. Die Homepage verfügt idealerweise über einen aussagekräftigen Content. Damit der Internetauftritt gefunden wird, muss er suchmaschinenoptimiert werden. Das sogenannte SEO sorgt dafür, dass die Homepage bei Google und anderen Suchmaschinen möglichst weit oben gelistet wird. Die meisten Internetnutzer gelangen über die Internetsuche auf eine Homepage. Ein hohes Ranking spart zusätzliche bezahlte Werbung.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Online-Marketings sind die Social-Media-Plattformen. Zu ihnen gehören:

  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Twitter
  • LinkedIn
  • Xing
  • YouTube
  • Pinterest

  • Über die Plattformen lassen sich sehr unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Anbieter wie Facebook kennen ihre Nutzer sehr genau und können, was eine exakte Zielgruppenansprache ermöglicht. In den Posts können Unternehmen Produkte präsentieren oder ihre Philosophie erklären. Mögliche Interessenten werden auf eine Landingpage geleitet, auf der sie sich umfassender informieren. Möglicherweise gibt es auf der Homepage einen Shop, in dem das beworbene Produkt verkauft wird.

Virtuelle Jobbörse
Wer heute Fachkräfte sucht, muss neue Wege gehen. Auch hier geht ohne das Internet und Social Media nicht viel. In den Netzwerken tummeln sich mögliche Fachkräfte. Die meisten von ihnen sich nicht auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Viele sind jedoch bei einem guten Angebot bereit, den Job zu wechseln. Sie gilt es, neugierig auf den zu machen. Abgeholt werden müssen die Talente dort, wo sie sich aufhalten, also auf den Social-Media-Plattformen.

Interessante Storys aus dem Alltag des Unternehmens, Erfahrungsberichte der eigenen Angestellten und weiterer Content sorgen für Interesse. Wichtig ist der Link auf den Karriereteil der eigenen Homepage. Hier können sich Interessenten weiter informieren. Empfehlenswert ist ein Bereich, in dem die Fachkräfte gleich ihre Bewerbung eingeben können. Wer die besten Spezialisten für sein Unternehmen gewinnen möchte, muss möglichst viele Barrieren einreißen.

Welche Webseite benötige ich?
Es gibt also viele Gründe, eine Webseite zu erstellen. Um erfolgreich zu sein, müssen sie nutzerfreundlich gestaltet werden. Dazu gehört eine einfache Navigation, über die alle gesuchten Informationen schnell auffindbar sind. Für den Aufbau einer Homepage ist es empfehlenswert, Experten zurate zu ziehen. Je nach dem Zweck des Internetauftritts empfehlen sie das richtige Produkt. Sie unterstützen die Unternehmen auch beim SEO und sorgen auf Wunsch für die regelmäßige Aktualisierung.

SEO, also bei Google gefunden zu werden, bedeutet auch, dass die Webseite aktuell sein muss. Die Suchmaschine möchte ihren Nutzern die besten Einträge ganz oben präsentieren, denn veraltete Informationen trüben das Nutzererlebnis. Start-ups können von günstigen Einstiegsangeboten profitieren. So bleiben die Kosten zunächst niedrig. Achten sollten Gründer darauf, dass die Webseite später entsprechend der Unternehmensentwicklung mitwachsen kann.

Gerade für Gründer ist es ein Vorteil, eine Webseite über einen Baukasten aus Designvorlagen schnell anlegen zu können. Mit der Zeit wächst der Anspruch jedoch. Das Design zu individualisieren, ist eine gute Gelegenheit, sich von anderen Anbietern abzuheben. Ein wichtiger Punkt ist zudem, dass die Webseite über ein Responsive Design verfügt, also auf dem Smartphone passgenau dargestellt wird. 54 Prozent aller europäischen Internetnutzer surfen mit dem Handy. In anderen Teilen der Welt sind es sogar bis zu 70 Prozent. Dies zeigt, wie wichtig eine gute Darstellung auf dem Smartphone ist.

Das persönliche Schaufenster
Soziale Netzwerke sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Dies gilt besonders für die 14- bis 29-Jährigen, von denen zwei Drittel diese Medien täglich nutzen. Unter den 30- bis 49-Jährigen schauen 62 Prozent immerhin mindestens einmal pro Woche vorbei. Viele teilen Interessantes aus ihrem Leben oder äußern Meinungen. Vergangene Posts gehen jedoch schnell im Dickicht der neuen Nachrichten unter.

Auf einer privaten Homepage lässt sich auch Vergangenes gut strukturiert archivieren. So können Interessierten die jährlichen Reiseerlebnisse präsentiert werden. Neben den Erinnerungen gibt weitere Gründe, für eine private Webseite:

  • die eigene Karriere ankurbeln
  • eigene Erfahrungen mit anderen Menschen teilen
  • das eigene Hobby präsentieren



Eines der schönsten Hobbys ist die Musik. Ein Thema könnte die Lieblingsband oder ein bestimmter Musikstil sein. Wer seinen Idolen hinterher reist, kann dies auf einer Homepage als Tagebuch verewigen. Wer seinem Publikum die entsprechende musikalische Unterhaltung anbieten möchte, findet im Web zahlreiche Internetradios, auf die Webseitenbetreiber einen Link setzen können.

Wichtig ist bei solchen Projekten die Einhaltung des Urheberrechts. Sogenannte embedded Videos von YouTube oder eigene Schnappschüsse von einem Konzert oder Festival dürfen auf der eigenen Homepage eingebunden werden. Bei den eigenen Fotos sind jedoch die Persönlichkeitsrechte anderer auf dem Bild erkennbarer Personen berührt. Diese müssen einer Veröffentlichung zustimmen.

Fazit
Unternehmen kommen ohne Internetseite heute nicht mehr aus. Es gibt preiswerte Möglichkeiten, eine aussagekräftige Homepage zu erstellen. Professionelle Anbieter stehen dabei mit Rat und Tat zur Verfügung. Auch für private Zwecke ist die Einrichtung einer Homepage interessant. Die Präsenz im Internet ist preiswert und einfach zu gestalten.

Dieser Beitrag wurde unter Radio veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.