Radio Zett und coloRadio ab sofort auf DAB+

Bildquelle: radio-zett.org

Das Freie Radio aus Zittau, Radio Zett, und ColoRadio aus Dresden gehen eine spannende Kooperation ein und starten ab heute ein gemeinsames Programm auf dem digital-terrestrischen Radiostandard DAB+. Die Sendungen werden das gesamte Ostsachsengebiet abdecken und von Meißen über Dresden bis nach Görlitz und Hoyerswerda bis Bad Schandau empfangbar sein.

Mit der Zusammenarbeit beider Radiosender wird die Vielfalt des Programms erheblich erweitert. Dabei wird Radio Zett anlässlich des Zittauer AHOJ-Musikfestivals vom 23. bis 26. Juni sogar direkt von der Freilichtbühne Weinau aus übertragen. „Wir freuen uns riesig, dass die tolle Musik auf dem Festival mit Bands aus der Dreiländerregion dann in gesamt Ostsachsen bis nach Dresden zu hören sein wird“, so Andreas Herrmann, Vorstand des Trägervereins Radioinitiative Dreiländereck e.V.

Digital Audio Broadcasting (DAB+) bietet den Hörern zahlreiche Vorteile wie eine klare Klangqualität, erweiterte Zusatzdienste wie Radiotext, Programmführer, Bilder und Verkehrsinformationen sowie eine größere Programmvielfalt im Vergleich zum herkömmlichen UKW-Radio. Der Empfang über DAB+ ist unabhängig vom Internet und verbraucht kein Datenvolumen. Alle DAB+-Radios können auch UKW empfangen.

Radio Zett, das seit Anfang 2021 auf Sendung ist, präsentiert ein breites Spektrum an Programminhalten aus den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Trinationales und Musik aller Genres. Die geplanten Sendezeiten von Radio Zett auf DAB+ sind Montag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr sowie am Wochenende von 8 bis 12 Uhr.

Die Ausstrahlung des gemeinsamen Programms von Radio Zett und ColoRadio erfolgt im ostsächsischen Raum auf der DAB+-Frequenz 7A. Ab dem 3. Juli 2023 wird das Programm vorerst auf den DAB+-Kanal 11A in Dresden beschränkt sein. Die Finanzierung für die Ausstrahlung in ganz Ostsachsen ist derzeit noch nicht gesichert. Dank sendereigener Mittel und der Unterstützung durch den Senderbetreiber DIVICON MEDIA HOLDING GmbH, Leipzig, ist es beiden gemeinnützigen Vereinen möglich, das große Sendegebiet vorübergehend zu bespielen.

Quelle: radio-zett.org

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