
Streaming liegt in Deutschland klar vorne. Eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt, dass 87 Prozent der Menschen ab 16 Jahren Filme, Serien oder Shows online schauen. Klassisches Fernsehen liegt bei 86 Prozent. Streaming-Plattformen haben heute einen ähnlich festen Platz im Alltag wie andere Formen digitaler Unterhaltung, etwa der Besuch in einem Online Casino mit Echtgeld, um zwischendurch für Spannung zu sorgen. Beides ist Teil derselben digitalen Routine und fügt sich nahtlos in den täglichen Medienkonsum ein.
Warum Streaming jetzt vorne liegt
Deutschland hat einen klaren Wendepunkt erreicht. Streaming wird häufiger genutzt als klassisches Fernsehen. Bitkom nennt 87 Prozent Streaming-Nutzung unter Erwachsenen ab 16 Jahren. Lineares TV liegt bei 86 Prozent. Der Hauptgrund liegt im starken Rückgang der klassischen TV-Nutzung; Streaming wuchs zwar langsamer, dafür stetig.
Im Alltag zeigt sich das deutlich. Du wechselst auf demselben Gerät zwischen Plattformen. Nach einer Serienfolge geht es direkt weiter zu anderen digitalen Angeboten. Der Bildschirm bleibt derselbe und das Verhalten fühlt sich fließend an.
Schauen wir uns aktuelle Entwicklungen im Streaming-Verhalten in Deutschland an.
| Bereich | Aspekt | Wert / Aussage |
| Gerätenutzung beim Streaming | Streaming über Smartphone (gesamt) | 84 % der Streaming-Nutzer |
| Streaming über Smart-TV | 78 % der Streaming-Nutzer | |
| Smartphone-Nutzung bei 16–29-Jährigen | 91 % | |
| Smartphone -Nutzung bei Menschen ab 75 Jahren | Hohe Nutzung für Videoinhalte | |
| Geräteausstattung in Deutschland | Smartphone-Besitz | 88 % der Bevölkerung |
| Smart-TV im Haushalt | 77 % der Haushalte | |
| App-Nutzung | Durchschnittliche Anzahl Apps auf dem Smartphone | 42 Apps |
| Streaming-Kosten | Durchschnittliche monatliche Ausgaben | 17,50 Euro |
| Veränderung zum Vorjahr | +2,10 Euro | |
| Kostenbedingtes Verhalten | Nutzung ausschließlich kostenloser Angebote | 37 % der Zuschauer |
| Formate | Bedeutung kurzer Videos (YouTube, Vimeo, soziale Netzwerke | Weiter steigend |
| Sehverhalten | Verteilung der Nutzung | Über viele Formate und Geräte hinweg |
Wie kostenfreie Inhalte an Bedeutung gewinnen
Kostenlose Videos gehören fest zum Online-Alltag. Rund 60 Prozent der Streaming-Nutzer zahlen weiterhin für Abos. Gleichzeitig wächst der Anteil der Menschen, die bewusst kostenfreie Angebote wählen. Steigende Preise spielen dabei eine klare Rolle. Schauen wir uns diese Trends an:
- Mehr Fokus auf Gratis-Angebote. Der Anteil der Nutzer, die ausschließlich kostenfreie Inhalte sehen, stieg von 33 Prozent im Jahr 2024 auf 37 Prozent im Jahr 2025. Kostenkontrolle rückt stärker ins Blickfeld
- FAST-Kanäle auf Wachstumskurs. Kostenfreie, werbefinanzierte Streaming-TV-Kanäle legen deutlich zu. Deutschland liegt bei der Zahl der FAST-Kanäle weltweit auf Platz drei, hinter den USA und Großbritannien.
- Starke Nutzung von Videoplattformen. YouTube und Vimeo erreichen 79 Prozent der Bevölkerung. Bei den 16- bis 29-Jährigen liegt der Wert bei 93 Prozent, wobei innovative Brands wie https://bet-match.io/de/ zunehmend auf diesen Kanälen präsent sind, um junge Zielgruppen mit dynamischem Content anzusprechen.
- Mehr Videos in sozialen Netzwerken. Die Nutzung von Videos auf Facebook, Instagram und TikTok stieg von 46 Prozent im Jahr 2024 auf 52 Prozent im Jahr 2025.
- Unterschiedliche Sicht auf KI-Videos. 67 Prozent äußern Sorge um die journalistische Qualität von KI-Inhalten. Gleichzeitig sehen 56 Prozent Vorteile beim Zugang für gehörlose oder blinde Menschen. 29 Prozent akzeptieren einen KI-Film als möglichen Preisträger.
Kostenlose Videos stehen heute gleichberechtigt neben Bezahlangeboten. Sie prägen Sehgewohnheiten und die Balance zwischen kostenpflichtigen und freien Inhalten.
Wie sich Streaming weiter formt
Die Zukunft des Streamings in Deutschland wird immer einfacher und bequemer. Die Auswahl wird größer, und du entscheidest selbst, was du schaust und wann. An feste Sendezeiten gebunden zu sein, ist kaum noch wichtig. Videos sollen zu deinem Tagesablauf passen. Deshalb bleiben Streaming-Dienste, die jederzeit verfügbar sind, weiterhin führend. Außerdem gibt es immer mehr Live-Kanäle, die von Anbietern zusammengestellt werden. Das sieht man besonders bei kostenlosen, werbefinanzierten Diensten wie FAST.
Tagsüber schauen viele Menschen kurze Videos auf dem Smartphone. Das Handy ist immer dabei, also ist es praktisch. Du öffnest YouTube oder soziale Netzwerke, schaust ein paar Videos. Abends schalten viele den Fernseher ein. Serien oder Filme laufen auf Smart-TVs, oft zusammen mit der Familie. Dafür nutzt du Dienste wie Netflix. Weil Abos aber teurer werden, haben viele Haushalte nur noch ein oder zwei davon. Wenn du zwischendurch etwas schauen willst, ohne ein Abo abzuschließen, greifst du zu kostenlosen Plattformen mit Werbung, zum Beispiel Pluto TV.
Auch die Technik spielt eine wichtige Rolle. Streaming-Dienste verstehen immer besser, was dir gefällt, und schlagen dir passende Videos vor. So findest du schneller etwas, das dich interessiert. Es gibt auch mehr Funktionen für unterschiedliche Bedürfnisse, etwa Untertitel, Sprachausgabe oder verschiedene Sprachoptionen. Gleichzeitig fragen sich viele, wie zuverlässig solche Inhalte sind und wie gut ihre Qualität ist, vor allem wenn sie mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurden.
Kurzvideos werden durch soziale Netzwerke immer beliebter. Längere Formate bleiben trotzdem wichtig: Filme und Serien werden weiterhin geschaut. Viele sehen Inhalte jetzt in mehreren Teilen und zu unterschiedlichen Zeiten. Dein eigener Zeitplan ist wichtiger als ein festes Fernsehprogramm.
Wichtig ist auch der Einfluss der EU-Regeln auf das Streaming. Plattformen müssen einen bestimmten Anteil europäischer Inhalte anbieten und investieren deshalb stärker in europäische Filme und Serien. Es gibt klare Vorgaben zu Werbung und Jugendschutz. Sie regeln, was gezeigt werden darf, zu welcher Zeit und in welcher Form. Altersfreigaben und Werberichtlinien bestimmen, wie die Dienste aufgebaut sind und welche Inhalte du siehst.